Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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Hopfen. I63

Par schlechte kitten erfordert werden, mit Hopfen be-kleiden, und außer seinem Vergnügen auch noch Nu-tzen davon genießen. Auch würde dieses Gewächs, zu-mahl da es nicht die rauhen Winde verträgt- in Holz-ungen, wo leere sonn - und schußrerche Plätze sind, sehewohl fortkommen.

Der Hauptnutzctt, welcher aus dem Hopfen zu er«halten ist, betrifft die Häupter und deren Gc^rarrchbey dem Bierbraneu.. Diese allein, und instnder-heik daS darin enthaltene ?7?ehi -uid die Samen verur-sachen/ daß das Bier ganze Jahre, ohne sauer zu wer-den, dauern kann, daß e§ einen gute» Geschmack er-halt, und dem mensch^cheu Körper z„r>.aglich ffl. DasSieden des Bieres mit dem Hopfen nennt man demBiere Hopfen geben, das Bier Hopfen, Ar. Iiöu.blonner»

Da die Erfahrung gelehrt hat, daß ein durch disEährung aus Gerste oder Weihen zubereitetes Getränkallzu süß und eke'-haft schmeckt, daß man eS auch mitaller möglichsten Sorgfalt koch nur eine kurze Zeit voödem Sauerwerden bewahren könne, ja, daß es über-dies der Gesundheit nachteilig, blähend und verschlei-mend ftyt so hat man den Hopfen als das beste Ge-würz für das Bier entdeckt, woher die angezeigtenMängel des Bieres gehoben werden. Die in demstl-ben befindliche Bitterkeit, wenn sie mit der Süßigkeitder Würze vermischet wird, gibt dem Biere einen an-genehmen Geschmack, und verhindert durch seins bal-samische Theile die allzu geschwinde SaurUng, undmacht folglich das Bier dauerhaft, auch- nach Be-schaffenheit des Gebrauches und der Anwendung dessel-ben bey dem Brauen, hitziger, stärker Und geistreicher,wodurch das kühlende und blähende Wesen deS Unge«hopsten Bieres verbessert wird. Es ist in dieser Ab»