Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
Seite
164
JPEG-Download
 

164 Hopftn.

ficht nöthig, den Hopfen zu kochen, und dessen har-zige Theile auszuziehen^.

von den Bestanvrheilen, der Wahl und Beur-theilung des Hopfens zum Bierbrauen, f. Th. V,S. 129, fgg. Von dessen Zubereitung, S. 149, fgg.

Die Schwierigkeit, den Hopfen, wenn man ihnbey wohlfeilen Preisen vorräthig kaufen will, in großerMenge zu legen, nicht allein wegen des dazu erforderli-chen Platzes, sondern auch wegen guter Aufbewahr-ung desselben, hat Gelegenheit gegeben, darauf zudenken, wie man denselben, nach Art der Bouillon-Täftlchen oder trocknen Pokage - Kuchen (s. Th. VI,S. 270, fgg.), in einem kleinen Raume aufbewahrenkönnte. Solches ist durch das Auskochen glücklich be-wirkt worden. Ein solcher zu gehöriger Steife oderConsistenz gekochter Hopfen ist eben so gut, als unge-kochter, da wirklich nicht die Blätter und Stiele, son-dern der auf erster« liegende Staub das wesentlicheGute und Schmackhafte des Hopfens ist, welches, wieder Geschmack und die Farbe zeigt, sämmtlich durchdas Kochen ausgezogen werden kann; nur hat manbey Zubereitung dieses Hopfen-Exrracces die wei-ter unter folgende Vorschrift genau zu beobachten.Der geringe Aufwand von Holz, diesen Hopftn zu ko-chen, kommt mit jener Schwierigkeit, große Quanti-täten in Häuptern vor Feuchtigkeit, Mäusen, Feuerund Verdunstung zu verwahren, gewiß in keine Ver-gleichung, indem mit i Klafter Holz 6odresdn. Schef-fel Hopfen in großen Kesseln ausgekocht werden kön-nen; und man kann jeden kupfernen Brau-oder an-dern Kessel dazu gebrauchen. Wenn nun dieses andemjenigen Orte, wo derselbe gekauft wird, geschehenkann, so ist auch, in Ansehung der dem Hopftn so ge-fährlichen Feuchtigkeit, der Transport desselben in ei-nem kleinen Behältnisse sehr vorkheilhaft. Man kanndiese gekochte Masse in Trockenschränken, oder Back-

Oefen,