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man auch hierbey noch mehr ökonomisch verfahren,oder hat man eS mit zarten Bäumen und Zweigen zuthun, so kann man die Ranken, nachdem sie einge-weicht gewesen, spalten. Wenn sie bey dein Aufbe-wahren trocken gehalten werden, sind sie io und meh-rere Jahre tauglich.
Die Vortheilhafteste Art des Fleißes haben wohldie schwedischen Landwirthe mit den Hopfenrankeiivorgenommen, indem sie daraus gutes Garir und end-lich Leinwand gemacht haben. Die Einwohner desStriches Jämtland und Medelpad haben dieses sehr inGewohnheit. Der Lein und Hanf mangeln ihnen; siebedienen sich daher der Hopfenranken zu gleichem End-zwecke. Hr. Pehr Schißler, Anscullant im kön.schweb. Hofgerichte, der dieses Verfahren seiner Lands-Leute kannte, war begierig, selbst Proben zu machen,welche ihm auch völlig gelangen, und die man im 12B. der übers. Äbhandl. der kön. schwed. Acad. d.Wiss. a. d. I. 1750, S. 220, fgg. beschrieben findet.Die Art aber, wie die Landleute die Hspfenranken zudiesem Behuf zubereiten, ist folgende. Die Blätterwerden nach abgepflücktem Hopfen von den Rankenalle sehr genau abgelesen, und diese hernach geröstet.DaS beste Rosten geschieht, wenn man die Ranken aufdie Dächer der Ställe leget, sie daselbst vor den Windbefestiget, und den Winter über liegen lässet. Esscheint, diese Operation sey daselbst die bequemste, weilder im März schmelzende Schnee die Ranken hinläng-lich maceriret. Sonst, wo man bequemes Wasser hat,kann man sich dessen eben so gut bedienen. Selbst inSchweden senket man die Ranken gar oft in die See,oder auch in fließendes Wasser, welches, wegen seinesAbspühlens, an vielen Orten für das beste gehaltenwird. Manche lassen sie, vor dem Rösten, etlicheNächte im Thaue liegen, wodurch das Rösten selbstbefördert wird. Nach dem Rösten werden die Ran«