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.250 Horn.
Dicke machen könne. Anfangs schneidet man dasDickste und Gröbste mit einer Art von Wirkmesser, wo-mit die Schmiede den Huf der Pferde auszuwirken pfle-gen, oder mrc einem krummen Kneif ab; das übrigenimmt man vermittelst der großen Raspel weg. Wennder Handwerker ein Hornblatt abwirken oder abraspelnwill, hält er es mit der linken Hand auf einem Tischeoder Klotze fest, und mit der rechten hält er den Kneifmit der Schneide auswärts gekehrt, so daß er, wenner schneiden will, das Messer von sich abwärts fuhrt.
Man lässet also, gedachter Maßen, die Hornblät-ter kochen, ehe nian sie in die Presse bringt. Dennda sie nunmehr dünn gemacht worden sind, lassen siesich leichter erweichen; sie müssen aber auch weicher,als die vorgehenden Mahle, seyn, sonst würden sie sichin der Presse nicht wohl ausdehnen; sie müssen wenig-stens um das Drittel ihrer Breite zunehmen.
Die Presse ist fthr einfach. Sie besieht aus einem6 Fuß langen, über 2 F.breiten und igZ. dicken Endeeines starken Balkens. In die Mitte dieses BalkenSoder Klotzes auf der breiten Seite, macht man einlänglich viereckiges, 9 Z. tiefes, ungefähr i F. breitesund 18 Z. langes Loch. In eben dieses vierkantigeLoch nun presset man die Hornblätter. Man mußhierzu z eiserne Platten, deren eine \ Z.dick, über 1 F.lang und 9 Z. breit ist, haben. Diese Platte dient,die Presse gut zu erhalten. Die beyden andern Plat-ten sind von eben der Lange und Breite, jede aber ist2 Z. dick. Sie müssen auf der Seite, mit welcherdie Hornblätter gepreffet werden, recht glatt, wie einPläcceisen, seyn. Dian seht die Presse quer vor sich,rind stellet erstlich die Platte, welche nur \ Z. dick ist,nach seiner linken Hand zu, in dieselbe, weil es aufd:cse Art dem Arbeiter am besten zur Hand ist. Un-mittelbar nach der dünnen Platte, welche auf beydenSciccn noch roh und nicht abgearbeitet ist, pellet man
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