Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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219
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Iaspiß. 219

then Jaspissen gibt es auch eine Art, welche mit demrothen Porphyr viel Aehnlichkeit hat, und von Vielenmit ihm verwechselt wird. Siehe Porphyr Dierothen Iaspißanen sind die gemeinsten, und enthaltenviel Ersen. Eines zlnnoberhaltigen wird weiter untenErwähnung geschehen.

;. Blauer Iaspiß, Jaspis vnicolor ctmilea, Fr.Jaspe bleu , ist schön himmelblau, und sieht dem La-sursteine ähnlich, mit dem man ihn nicht verwechselnmuß. Der Iaspiß hat ein reines Blau ohne Misch-ung; der Lasurstein hingegen ist ein blauer Felsstein,der mit Kies - und Gold-Körnern vermischt ist.

Jaspis aL-irala, wird von Dloscoribeö ein zumTürkiß gehöriger Edelstein genannt, welcher undurch-sichtig wie der Türkiß, und hrmmelblau ist. PliniuSnennt ihn llorea; Andere nennen ihn Aupferjasplß.Wenn dieser Stein wirklich unter die Türkisse gehört,so führt er den Nahmen vom Iaspiß mit Unrecht, derihm vielleicht darum gegeben wurde, weil derjenige,der denselben zuerst gefunden hat, ihn für einen blauenIaspiß hielt. Eigentlich ist der Türkiß ein Knochen;man hat aber auch wahre Kiesel, die wie ein Türkißgefärbt sind; auch einen solchen konnte Dioscoridesmeinen. Hr. Pros. Gmeiin ( 37 ) nennt ihn den bläu-lichen Iaspiß, Jaspis casrulescens, Fr. Jaspe bleuärre,und sagt, daß er viel härter als der Lasurstein sey, vondem er sich eben durch die Härte unterscheidet. Ge-meiniglich ist er graublau, wie der schlesische, und dervom Flusse Thermodera beym Piimps; selten ist erhoch- dunkel- oder hellblau, (inrcbmo ) wie in Per-sien und am kaspischen Meere; und noch seltener vio-lett, wie der cappadocische.

6. Grüner Iaspiß, Jaspis viridis, Fr. Jaspereid, ist an Farbe entweder dem Schmaragde, oder

den

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