Jaspiß. 239
,,und scheint auch denselben, nebst dem Eisen, zum„Grundstoff zu haben; wegen des lehkern schmelzt er„auch leicht im Feuer." Schon vor ihm kam Hr.v- Eronsted 0') auf diese Vermuthung. Er sagt:„Wenn man einen Jaspiß mit frischem Bruche, und„gefärbten Bolus gegen einander hält, so kann man„sie, ohne ihre Härte geprüft zu haben, gar nicht von„einander unterscheiden. In Dalekarlien, im Kirch-„spiele Orsa, findet man drusenweise in dem Sand-„Steine, der zu Schleifsteinen gehauen wird, einen„ rothen Bolus. Einige Meilen weiter in den Serna-„ Felsen erhält man in einem weil härtern Sandsteine„ einen rothen Jaspiß von selbiger Farbe und einerley„Ansehen. An andern Orten findet sich der Jaspiß„mit solchen fetten Theilen, wie der cölnische Thon,„die Röchelkreide, und andere Thonarten, zu haben„pflegen. Bisweilen erhält man Jaspiß, welcher„Wasser sauget. Sollte man also wohl muthmaßen„ dürfen, daß der Jaspiß ein versteinerter Bolus, ein„ versteinerter Röthelstein, oder verrc sey? daß„er, so wie diese, Thon und Eisen zum Grundstoff„ habe, (ob gleich die Harte hindert, daß man selbige„ nicht leicht heraus bringen kann, wie es denn schwer„ist, ein Eisenglas zu reduciren,) ferner, daß dieser„ Bolus oder Thon, mit einigen andern Theilen, z. E.„ mit dem Kalke, in eine Masse, die nach einer vor-„hergehenden Auflösung, durch ein gewisses Scheiv-„ungsmittel, das wir nicht bestimmen können, einge-„brungen, Kiesel hatte werden sollen; endlich, daß„der überflüssige Bolus davon abgesondert worden,„und sich an die Oberfläche oder die Stellen, wo er„ sich abgesondert hat, angesetzt habe “ ? Baumgärr--ner ( S2 ) meldet, daß man darum, weil der Jaspiß
schon
(fi) Versuch einer neuen Mineral. S. 69.
(Si) 2» einer Anmerl. i« seinem übersetzten Lberphrast, T. m-