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Jaspiß.
Jaspiß befindlichen fremdartigen Theilchen für Chal-cedon; denn bey ihm ist Jasponyx derjenige Jaspiß,der halbdurchsichtige Flecken hat, welche aus Chalce-don bestehen. Endlich gibt es noch Andere, welchein Absicht auf die Bestandtheile des Jaspvnyx garnichts bestimmen. Hieher gehört Lesscr ( g0 ), denn ernennt diejenige Sorte von Jaspiß, welche mit einerweißen Wolke umfangen ist, Jasponyx. Vielleichtgehört auch Dioscorives hieher, welcher vom JasprOnyx anmerkt, daß er gleichsam schleimicht aussehenmüsse.
Wir haben demnach eine vierfache Meinung der Gelehr-ten vom Jasponyx. Einige nehmen bey ihm wahren Onyxan; Andere machen die fremden Theilchen zu Achat; nochAndere zu Chalcedon; und noch Andere bestimmen hieringar nichts. Können diefe Meinungen zugleich bestehen?Diese Frage hat nicht den Sinn: ob es JaSpistarten gibt,welche Onyx; andere, die Achat, und noch andere, welcheChalcedon in sich haben; denn das wird niemand laugnen.Die Frage gebt vielmehr dahin: ob der Jaspiß, Jasponyxgenannt werden müsse, er möge nun Onyx oder nicht, undtm letzkern Falle Achat oder Chalcedon in sich haben. DieseFrage wirdwohl ein Jeder läugne», welcher bedenkt, daßein Stein, in welchem nicht Onyx ist, kein Jasponyx seynkönne. Der lateinische Begriff des Wallerius: Jaspisonychite mixta, ist richtiger, als seine Beschreibung vondiesem Steine. Er beruft sich zwar auf den Redegebrauchbey den Schriftstellern, aber dieses mußte ihm zugleich eineGelegenheit werben, wider sich selbst zu sprechen. Er sagt:»Dies muß auch hier erinnert werden, daß die meisten«Steinbeschreiber den Stein Jasponyx genannt haben, so„bald eine Jaepißan eine Vermischung von der Farbe, die„den Nagel» an den Fingern gleicht, gehabt hat, ohnedar-„ nach zu fragen, ob die eingemengien Tüpfel oder Flecken„von einei andern Eteinart, oder nicht, waren. Es„scheint, daß dieses Henkel («') zum Theil gethan habe.„Auf solche Art bleibt zwischen gesprenkelten Jaspiß und
»Jasp,
(80) Lirhocheologie, S- 4H, $■ r«o.
(gi) In Ephetn, Nut, Cur. To. V, S. J4®'