Jaspiß. 26 r
^Jasponyx kein Unterschied. SprenMcher Jaspiß ha«„wohl bleichrothe Flecken, ist aber deswegen kein Jasp*„Onyx, weil die Flecken in dem sprenklichen Jaspiß von„ keiner Achatart sind." Durch die letztere Anmerkungscheint Wallerius dasjenige selbst zu bestätigen, was ichoben wider seinen Begriff erinnert habe. Achat ist auchkein Onyx, folglich ist der mit Achat vermischte JasprßkeinJasponyx. Ueberdies hat Wallerius, und v. Bvma-re, der ihm folgt, unter den Jasponyx eine Art gesetzt,welche auf der einen Seite Jaspiß, auf der andern Onyxist. Lauter Beweise, daß bey dem Jasponyx wahrer Onyxgegenwärtig seyn müsse.
Alle diejenige Schriftsteller, welche des JasponyxErwähnung thun, haben, ihn als eine Gattung desJaspiß betrachtet, und unter den Jaßpiß gesetzt. Wodemnach der Jaspiß unter dieses oder jenes Geschlechtgesetzt ist, da hat der Jasponyx gbetthes Schicksal.Ich habe hiervon bey dein Jaspiß airsführlicher ge-handelt. Das ist aber beynahe ganz unverantwort-lich, daß Hr. v. Bomare ihn unter die Felssteine undWacken setzt. Denn, da er das Wort Felsstein an-ders, als Ltnns, nimmt, bey -ein der Jaspiß auch un-ter den Felssteinen steht, bey ihm aber Felssteine dieje-nigen Steine sind, deren Aeusseres und Inneres sehrungleichartig sind, oder die aus mehrern Steinernenzustimmen gesetzt sind, so kann der Jaspiß kein Fels-Stein seyn, weil er nicht aus ungleichartigen Theilenbesteht, noch weniger aus inehreru Sreinarteu zusam-men gesetzt, sondern ein Kiesel ist, mit ihm einerley Ent-stehungsart hat, und bloß durch die Feinheit der Theil-chen und der Farbe von ihm unterschieden werden kann«
Der Jasponyx entsteht, wie der Jaspiß und Jasp-Achat, durch eine Congelation. Wenn sich zu einerdickern Masse, woraus nach der Verhärtung ein Jas-piß wird, eine dünnere gesellet, welche bey der Ver-härtung halbdurchfichtig bleibt, und diese die Farbe
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