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lichen, widersetzten sich ihrer Aufnahme. Man hieltes für eine ungeziemende Anmaßung und Verwegen-heit, daß die Jesuiten sich den Nahmen Jesu alleinzueignen wollten, nicht anders, als wenn sie allein mitder Kirche als ihrer Braut vermählet wären. Manbefürchtete, es möchte den Hospitälern und andernCommunitäten dadurch Schade und Nachtheil entste-hen, weil die Jesuiten sich durchaus von aller Machtund Obrigkeit unabhängig zu machen trachteten, undweil sie allerley widerrechtliche Eingriffe in die Rechteund Amtsverrichtungen der Pfarrer und Bischöfe znthun sich erkühnten. Man warf ihnen vor, daß sieallen, auch den ärgsten Böfewichtern und berüchtigtenPersonen, ohne alle Wahl und Unterschied, dieAnf-nahme in ihre Gesellschaft verstatteten; daß ihre Pri-vilegien der Hierarchie zuwider liefen; daß dieses In-stitut andern Orden Anlaß und Gelegenheit zur Apo-stasie gebe, u. s. w. Kurz, man behauptete ein-müthig in Frankreich, diese Gesellschaft scheine in ihrerganzen Anlage äusserst gefährlich, eine Störerinn desKirchenfriedens, ein Verderben des gestimmten Mönch-Wesens, und überhaupt dienlicher niederzureissen alszu bauen, zu seyn. Alles dieses hinderte aber nicht,daß die Gesellschaft sich in Frankreich festsetzte. Siefand mächtige Beschützer bey Hofe, und die damahli-gen bürgerlichen Kriege in Frankreich waren ihnengünstig, sich in der Stille auszubreiten. Diese Ruhedauerte aber nicht lange; denn, als Heinrict) I V. die-ses Reich, welches ihm nach dem Rechte der Geburtgehörte, durch die Waffen erobert hatte, und ihn alleOrden des Reiches als den rechtmäßigen König er«kannten, und ihm die gesummte Universität den Huld-igungseid geschworen halle, waren die Jesuiten undihre damahlige gute Freunde, die Capuziner, die einzi-gen, die sich weigerten, ihm als ihrem rechtmäßigenKönige zu huldigen, und für ihn als König die ge-wöhn-