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gleichen rühmliche Bemerkungen mehr waren. Soviel ist indessen gewiß, daß in einem großen Theile des17 und igten Jahrhundertes, die Jesuiten fast für dieeinzigen Gelehrten unter allen Mönchen gehalten wur-den ; und man müßte ungerecht oder unwissend seyn,wenn man läugnen wollte, daß diesem Orden nistet vielvortreffliche und gelehrte Männer zur ausserordentli-chen Empfehlung und Zierde gedient haben. Siewett-eiferten darin besonders mit den Benediktinern, vor-nehmlich denen von der Congregation des heil. Mau-rus, wiewohl sie es diesen doch, im Ganzen genom-men, nie gleich gethan haben.
Wenn ihre übrige, oben angeführte, Grundsätzeund Lehren, welche so ganz gegen alle Grundsätze derStaatsverfassung, selbst derjenigen Länder und Höfe,wo sie am meisten geschützet wurden, liefen, ihrengänzlichen Untergang nicht befördert hätten, so würdees fast unmöglich gewesen seyn, eine Gesellschaft auf«zuheben, welche so tiefe Wurzeln gefaßt hakte. Daßihre geheime Lehren und Regeln, die sie äusserst ge-heim zu halten und zu verbergen suchten, und derenKundmachung bey ihnen scharf verbothen war, dermenschlichen Gesellschaft höchst schädlich und verderb-lich gewesen seyn, erhellet schon daraus, daß man siein keinem Lande ohne große Widersprüche aufgenom-men, und daß man ihnen in jedem Lande, woraus sieverjaget wurden, das Verzeichniß ihrer aus ihren bö-sen Grundsätzen folgenden Verbrechen öffentlich vorge-halten hat. So allgemein gchasset lind verfolgt, warnoch kein Orden; und wenn man ihm auch in diesemoder jenem Falle sollte zu viel gethan haben, so lässetsich doch nicht denken, daß ganz Europa bey ihrerVerbannung aus allen Landern sich sollte übereilt undbetrogen haben. Und dann waren ja ihre eigene Re-ligionsverwandte, besonders die Dominicaner, von jeher ihre schärfste Ankläger. Indessen mögen auch
wohl