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dacht gehabt hatte (*). Dieses veranlaßte eine ge-naue Untersuchung, und endlich den gänzlichen Unter-gang der Gesellschaft Jesu in Frankreich.
Im I. 1768 wurden sie aus dem KönigreicheNapoli, und am 7 Febr. eben dieses Jahres auch«us den Herzogthümern Parma und p>ac-n.;a, auchkurz nachher aus der Insel Malta, vertrieben. End-lich hob Papst Clemens XIV., auf Veranlassung derhohen Machte, durch ein Breve v. 21 Jun. 177z,den Orden gänzlich auf. Im I. 1781 wurden ihreGüter und Besitzungen in dem Rirchensiaace auf-gehst en.
Indem die geistlichen Orden der römisch - kathol-ischen Kirche in den meisten Ländern eiuge>chränketwerden, und durch den Befehl, ohne besondere Er-laubniß keine neue Mitglieder anzunehmen, sich ihrerallmählichen Endschaft nähern, erhebt sich der vor 10Jahren durch eine päpstliche Bulle aufgehobene Je-sniter-Orden von neuem, und wird in seiner ehemahli-gen Form und Verfassung wieder errichtet. Es istdieses ein Wunder mehr der Regierung der großenCatharme zu St. Petersburg. Diese Monarchinnerklärte, gleich nach der Aufhebung des Ordens durchdie Bulle Clemens XIV., (v. 21 Jun. 1773,) daßdie Glieder der Gesellschaft Jefu zum Unterricht ihrerkatholischen Unterthanen, ihrem Reiche zu nothwen-dig und nützlich wären, um denselben nicht ihrenSchuh angedeihen zu lasse». Der Orden erhielt sichalso im russischen Reiche. Es kamen aus Polen undvielen Ländern, viele den Statuten getreue Erjesnitenin dieses Reich. Inzwischen erhob die Kaiserinn denBischof zu Mohilow in Weiß-Rußland, zu der Wür-Aa 4 de
C) Wer darüber weiter belehrt seyn will, der lese die Lertres patcn.tes du Roi & les Anets de la Cour, du Parlament & du Con.feil d’Ecat du Roi contre & pour les Jefuicos en Frtnce, 1761,