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er allen billigen und gerechten Forderungen der rnssi-schen Monarchinn Genüge zu leisten suchen möchte.Hierauf entschloß sich PiuS VI., durch eine Bulle,oder päpstliche Constitution, das Institut der Gesell-schaft Jesu im ganzen russischen Reiche zu bestätigen,nach sicherern Nachrichten aber hat der Papst, aufVor-stellung der bourbonischen Höfe, den Entschluß we-gen des Ordens ändern müssen. Indessen ist doch dieWiedererrichtung des Ordens bestehend. Es lebtderselbe in Weiß - Rußland zu Polohk völlig wieder,und genießt alle ihm durch das kaiserliche Edict zuge-standene Rechte. Er nimmt Novitien an; er nimmtdie Ordensbrüder auf, die aus verschiedenen Ländern,aus Polen, Oestreich u. s. w. sich nach Weiß-Ruß.land begeben, und er existirt also förmlich wieder.Gegenwärtig befinden sich ungefähr 200 Jesuiten und20 Novitien in Weiß-Rußland.
Nach den neuesten Nachrichten haben die Katholi-ken in Scotland und Jreland, (in welchem letztemLande allein ihre Anzahl über anderthalb MillionenSeelen beträgt,) den Papst ersucht, die Director-Slellen bey den scotischen und ireländischen Semina-rien mit keinen andern Subjecten, als den dazu vor-züglich geschickten Exjesuiten, zu besehen. So hellglänzt auf einmahl der Glücksstern der Jesuiten zwi-schen den Wolken, die doch noch immer an dem polit-ischen Horizonte um ihn herum stehen, und, seineStrahlen weit schießen zu lassen, doch immer verhin-dern werden.
In der Geschichte der Orden kommen, unter derRegierung des Papstes Urban VIII, auch Jesuicinn»en vor, die aber nicht lange existirt haben. Siewur-den von eben diesem Papste durch ein Breve v. 21 May1631 unterdrückt, nachdem sie vorher niemahls von demrömischen Stuhle waren anerkannt und bestätigt worden.