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Jliiß.
Das Fell, ob es gleich gut ist, gilt wenig, weiles seinen natürlichen ekeln Geruch nur selten ganz ver-liert. ES lastet sich braun zum Zobel färben, und al-so zurichten, daß man es, wie anderes Pelzwerk, zuPalatinen und Kleiderfutter, Mühen und Muffen,für den gemeinen Mann, gebrauchen kann. Die v:r-ginischen Jltißfelle sind die besten. Die Burätenmachen Sacke zur Aufbewahrung ihrer Götzenbilderaus Diesen Feneu. Die Chineser gebrauchen sie eben-falls zum Pelzwerk, und kaufen von den Russen dasStück für 11 bis i; Kopeken; die Schwänze, dasStück für 2 bis 3 Kop.; und genähte Sacke aus sol-chen Fellen, zu 6 bis i; Rubel. Die Mongolen ver-kaufen die lenischcn Jltißfelle, das Stuck zu 12 Ko-peken. Bey uns kostet das Stück 16 Groschen.
Die chw.rr der Jlußschwänze werden zu den so ge-uanncen Haarpinseln der Mahler gebraucht; siehepinssl.
Von den Alten wurde das gepülverte Blut als einschweißtreibendes Mittel, das 5 m wider Nieremveh,Sleinschmerzen und Gicht, das Fleisch aber äusserlichals ein zertheilendes Mittel gebraucht.
Da die Iltisse bey ihrein geringen Nuhen von soausgebreireter Schädlichkeit sind, muß uns dieses,dieselben als Raubkhiere zu vertilgen, antreiben. Siegehören zur niedern Jagd, und werden entweder ge-schossen, oder in Fallen, Tellereisen, Schlagbäumenund Drahtschleifen gefangen, aus der Erde gegraben,oder mit Garnen gefangen.
Eine Jltiß-Falle, Fig. 1654, wird auf folgendeArt von Bretern gemacht. Es werden drey Breterwie ein Kasten zusanunetr geschlagen, so, daß ein Bretzum Boden kommt, und auf jeder Seite eines geradeauf steht, wie an 1. zu sehen ist. Die Höhe undBreite derselben kann i Fuß ausmachen. Oben an9 wirb ein, z Z. breites, Bretchen quer herüber ge-nagelt,