Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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524 Jncrustat.

eigentlichen Fossilien den Ort nicht streitig 'machenkann.

Wenn man unter einem Jncrustat einen Körper,welcher überzogen ist, versteht, so ist ferner richtig,daß ein Toph- oder ein Tropf-Stein, welcher nur eineFläche bedeckt, kein Jncrustat sey, daher der Salz-Stein (Schepp, Schöpp, Scherp, Pfannenstein,)welcher sich an die eisernen Pfannen bey dem Salzsie-den anseht, eigentlich unter die Kesselsteine, und nichtunter die Jncrustate, wohin man ihn insgemein zählet,gerechnet werden muß 0). Hr. Vogel zählt auch deneigentlichen Beinbruch oder Knochenstein (OlteocoIIa),so wie er in der Churmark gefunden wird, unter dieJncrustate, und widerlegt Hrn. ÄVallerrus, welchersie zu den Versteinerungen rechnet. Carlheuser (♦) willhieher auch die im Bernstein eingeschlossenen Jnsectenrechnen.

Die Bestandtheile der Jncrustate, sagt Hr. Hofr.Walch 0 ')/ sind nicht alle von einerley Act, je nach-dem das Wasser, welches dieses Jncrustat macht, inseinen unterirdischen Gängen, die es durchläuft, baldLiese bald jene Erdart mit abgespühlt und in sich gernominell hat. Die kalkigen sind die gewöhnlichsten,doch gibt es auch gypsige, märgeliae und sandige.Zuweilen hat sich ein Eisenocher, der sich durch seinegelbe Farbe verräth, mit eingemischt. Wenn solchersich mit dem Sande vereiniget, so entsteht daraus einesehr feste Tophart. Ob die Rinde des Jncrustateslockerer oder fester ist, hängt von der Feinheit des Kor-nes ab, und selbst in die Regelmäßigkeit des Jncrusta-tes hat dieses einen großen Einfluß; daher ist auch hieeine inrmcr feiner als die andere. Eben so ist es mitder Farbe der Jncrustate. Die weiße ist die gewöhn-lichste,

fV € Vogels pract- Mmerali>stem, S- -57-(4) fcieiMtnra mineralogi«, (§. 99.

(>j xifttviwsek Versteinerung. i, 's« 6z, f.