Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Jncrustat. 525

lichste, welche auch die eingeschlossenen Körper am be-sten erhält. Die gelbe und rothe Farbe zeuget von ei-nem Eisenocher, welcher die alkalischen Körper leicht,auflöset und zerstöret, daher man auch im gelbenTophstein nicht so häufige Jncrustate, als iin weißen,findet. Eben dieses gilt auch von dem grünlichenToph, wenn die grüne Farbe in einer Kupfersolution,und folglich in einem vorhandenen sauern Wesen, ihrenGrund hat.

Ferner muß man dieJncrustate von einigen andernNamrproducten, mit welchen sie leicht verwechselt wer-den können, und zwar zuvörderst von den Versteiner-ungen, sorgfältig unterscheiden. ES kommen unterden Jncrustaten Fälle vor, wo auch ein geübter Ken-ner bisweilen in Ungewißheit gelassen wird, bis ihneine genauere Untersuchung überzeuget, daß er keineVersteinerung, sondern nur ein Jncrustat, vor sichhabe. Der Fall ist besonders alsdann möglich, wanndie Cruste eine größere Härte, als sonst gewöhnlich ist,an sich nimmt. Hr. v. Boubaroy ( 6 ) führt einBeyspiel von dem Holze an, welches ich wiederhohlenmuß. „ES geschieht auch nicht selten," sagt er: „daßman bloße Ueberziehungen für wahre Versteinerungenansieht. ES ist bekannt, daß das Wasser auS einigenQuellen einen steinichten Saft abseht, und daß eS ver-schiedene Stücke, die man in dasselbe wirft, damitüberzieht. Man überzeugt sich aber in kurzem, daßes selbige nur mit einer Rinde überzieht, wenn man siezerbricht, und den Kern in der Mitte findet, oder daSInwendige von dieser Ueberziehung leer antrifft, wenndie Psianze, oder das Holz, daran eS sich gelegt hat,mit der Zeit verweset ist. ES ist mit allen von Wassergemachten Ueberziehungen nicht also beschaffen. ' ESgibt deren einige, die unS leicht in Irrthum bringen

(6) Mineralog. Belustig. -Lh. St S-