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nicht die geringste Spur, wohl aber etwas von einerjähen thonigen Erde. Herr Weflfeid ( 10 ) glaubt hin-gegen, daß die Erde, welche die Reiser in den Gra-dierhausern überzieht, insgemein durchaus gypse.rtigsey; und wenn sie auch bisweilen mit Scheidewasserbrause, so lasse sie sich doch in dieser Säure nicht gänz-lich auflösen, sondern es bleibe allemahl ein großerTheil Gyps zurück. Dieser Gyps wird, seiner Mein-ung »ach, erst unter dem Gradieren des Salzwasserserzeuget. Es ist möglich, wenn wir verschiedene Salz-Werke annehmen, daß einige eine Kalk-, andere abereine Gyps - Erde bey sich führen; genug, Laß wir wis-sen, eine jede Salzsohle kann incrustiren. HerrLeib-Arzt Vogel (") glaubt so gar, daß ein jedes Quell-Wasser, wenn es, so wie die Sohle, durch Reisig lau-fen und tröpfeln müßte, incrustiren würde. Es istdieses um so viel wahrscheinlicher, weil man gewißsehr wenige Wässer finden wird, welche ganz rein sind;denn fast alle haben fremde Erdtheilchen in sich
Das Vermögen zu incrustiren, besitzen 2. diejeni-gen Wässer^ weiche viel Ralkstcii» und Seienit insich haben, und daher aus kalksteinigcn oder selcniwjfchen Gebirgen kommen. Dergleichen Wasser gibtes sehr viele. Alle Wässer führen fremde Theilchenbey sich, welche bald erdig, bald salzig, bald schwcfeligsind. Die erdigen Theile des Wassers sind größtenTheils kalkartig, doch so fei» und zart, daß sie nichtgesehen werden, und so leicht, daß sie von dem Wassergetragen werden. Seht nun das Wasser dieselben ab,und legt sie um fremde Körper an, so entstehen darausJncrustationen; sinken sie bloß zu Boden, so entstehtdaher ein Tophstein. Indessen incrustiren doch nichtalle Wässer; entweder, weil sie nicht genug erdige
Theile
(10) Mineralog. Abhandlungen, > St. S- 64.
( 11 ) praktisches rNincialsystem, S -57.
sir) LLalch ftstewar. Steinreich, £1). 3, S. 7 , f.