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Das ist der Fall, von dem. Eeneca redete, daß mannach wenig Tagen ein Jncrustat haben könne. EbenLas meldet ^Zvgri von den Quellen des Heimbergesbey Göltingen, welche ebenfalls bald incrnstiren; undin dem Carlsbade erhält der in das Wasser gelegteKörper schon nach 24 Stunden eine ziemlich harteRinde. Dergleichen Quellen und Wasser gibt es meh-rere. Hat aber das Wasser nur wenige Theilchen,nnd sind diese Theilchen vielleicht noch sehr zart, so ge»hört eine längere, ja oft eine sehr lange Zeit dazu, eheein Jncrustat vollendet wird. Ferner folgt daraus,daß die mehrere oder mindere Schönheit der Jncru-stake bald auf die Beschaffenheit der incrnstirendenTheilchen, bald auf die Lange der Zeit, wo der Körperim Wasser liegt, bald auf beyde Umstände zugleich an-komme. Führt das Wasser sehr grobe irdische Theilebey sich, so überzieht es den Körner bald, und machtihn, wenn er lange im Wasser liegt, unförmlich; sindhingegen die kalk - und selenirartigen Theilchen zart, sowird das Jncrustat schön, besonders bey dem Moseoder den Blattern.
Da indessen die Theilchen, welche das Jncrustatformiren, von verschiedener Art sind, so haben dieSchriftsteller darauf die Verschiedenheit der Jncru-state gegründet. AZallerius ('^) hat 4 Gattungen:talkartige, ocherartige, salzartige, und metallische Jn-crustate. Cartheuser (' 7 ) hat 5 Gattungen angenom-men, nähmlich: spathaktige Jncrnstate, welche vomTropfsteine entstehen, die aber in vielen Fällen kalk-artig sind; talkartige, welche ein Tophstein sind; quarz-artige, wenn nähmlich fremde Körper in Quarz einge-schlossen sind; metallische Jncrusiationen, welche größ-ten Theils ocherartig sind; und halbmetallische, wel-che
(16) Mineralogie, S. 4>S.
(17^ Elements mineralogis, S> 99'.