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Blättchen und Reiserchen zeige; 2. daß es eine harteund feste Ernste sey; und 3. daß das M06 eine vontheilhafte Lage habe. Der Ursprung des incrustirtenMoses ist mit dem oben beschriebenen Ursprünge ande-rer Jncrustate einerley, nur daß auch der TophsteinJncrusiate bilden kann; gute incrustirte Mose abersind allemahl ein Werk des Tropfsteines. Man mußsich folglich ein Wasser gedenken, welches nicht sowohlfließt, als fällt, und im Herabfallen seine erdige Theileauf die daselbst befindlichen Mose fallen lässet, und sienach und nach überzieht. Damit läugne ich übrigensgar nicht, daß auch fließende Wässer Mose überziehen,und mithin nicht sowohl einen Tropfstein, als vielmehreinen Tophstein, bilden; allein, es ist doch auch gewiß,daß im lehtern Falle das incrustirte Mos selten so feinund regulär wird, als im ersten Falle, und daher wen-iger Achtung, als jenes, verdient.
Die Schriftsteller, welche ich hernach anführenwerde, beschreiben mancherley incrustirte Mose ausverschiedenen Gegenden; dasjenige aber, welchesVogel, in einer eigenen Abhandlung (-) beschriebenhat, ist einer wiederhohlten Beschreibung werth. Eswird dasselbe unweit Göttingen bey der Papiermühlegefunden. Das dortige Wasser, welches eben die Pa-piermühle treibt, hat viele erdige Theile bey sich, wel-che es abseht, und womit es das Mos überzieht.Wenn man solche Stücke findet, die noch nicht Zur zualt sind/ so hat das Mos noch seine völlige Gestalt,und zwar so genau, daß man es für eine wahre Ver-steinerung halten sollte. Wenn üd} aber nun mehrTophus anseht, so wird freylich das Jncrustat unschein-barer, und es hat sich auch wirklich so stark angeseht,daß man Stücke davon hauen kann, die £ Centner,
und
( 12 ) De Incrustato agri Gcettingenfis, Goetr. 1756, S- 28, s>Man siehe auch Dessen pracr. Mineral,>stem, S. -57-