Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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zenförmige, gekrümmte, lange, schwarze, knotigeHülse, worin nierenförmige, dunkelgrüne oder schwärz-liche Samen liegen. Die Wurzel breitet sich weit inder Erde aus, und an ihren Fasern hängen viele weiß-liche Knöllchen. Die Blättchen ziehen sich Abendszusammen, oder legen sich an einander, und breitensich des Morgens wieder aus. Auch geschieht daserste, wenn man die Aestchen abbricht. Die Blumenhaben einen eigenen Geruch, zur Abendzeit aber gibtdie ganze Pflanze einen starken Geruch von sich.

Herr I). Trew gibt von der Färber-Indigpflanzedreyerley Varietäten an:

a) Französischer Ailil, oder die Providtnce-^nadigpflanze, Indigofera. kapo recto, solioriim pinnisoblongis ad apicem obfcure acutis, incanis, florumspicis erectis, floribus confertis, leguminibus tereti-bus erectis glabris, d. i. die Indigpflanze mit einemgeraden Blumenschafte, gefiederten Blättern, derenBlättchen länglich sind, und gegen vorn etwas spitzigauskaufen, aufrechten Blumenähren, gedrängt bey-sammen sitzenden Blumen, und rundlichen, aufrechtenglatten Hülsen; Fr. l’Anil franc. Dieser Anil hatlange, bald gerade, bald gekrümmte Schoten mit 9bis 10 Samenkörnern. Er heißt französischer Anil,weil ex auf den französischen Plantagen in Amerikahauptsächlich cultivirt wird.

b) Die so genannte unechte Indigpflanze,Guacimala - Ittdig, ctiidignsera scapo recto, folio-rum pinnis ouaris ad apicem obtusis laere vireiuibus,florum spicis erectis, floribus sparsis, leguminibus te-retibus pendulis incuruis subhirsutis, d. i. die Zndig-Pflanze mit einem geraden Dlumenschafte, gefiedertenBlättern, deren Blättchen eyrund, von einem schönenGrün, und gegen vorn stumpf sind, aufrechten Blu-menähren, zerstreut stehenden Blumen, und rundli-chen, niederhängenden, krummen, etwas haarigen

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