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Gegend einen beträchtlichenUnterschied. Unter diesenverschiedenen Acten, an deren Vervielfältigung diePhantasie vielleicht so viel Antheil gehabt hat, als dieBeschaffenheit der Pflanze, bemerkt man insonderheitzwey, deren Produkte sich durch die Benennung Judeund Indigo unterscheiden. DieBereitnng des Judeisr von der Bereitung des Indigo darin wesentlich umterschieden, daß man die Blätter der Pflanze in Was-ser einweichet, um Inde zu bekommen; dagegen mandas ganze Kraut, ausgenommen die Wurzel, beynaheauf eben diese Art einweichet, um Indigo zu erhalten.Außer diesen beyden Bereitungsarten, die in ihrenUmstanden sehr abwechselnd sind, ist noch eine anderein Indien gebräuchlich, welche in der bloßen Zerstoß-Ung undAiiseuchtung derJndigpflanze besteht, worausman einen Teig oder eine Art von Farbekugeln Macht,welche auch den Nabnien Jude führen.
Unter allen Sorten des ostindischen Indigß, istderjenige, welcher in Sergu ss«', (Sarquiffe, Ser-quesse, Lerquies, Cirquee, Sirche?, Circhees, Grr-chees, oder Eirkest,) einem Dorfe, welches 80 Meilenvon Surace, und in der Nahe von Amadabat, in demReiche des großen Mogols liegt, gemacht wird, derbeste. Die Einwohner daselbst schneiden, nach desTaoernmj Berichte, das Kraut zu der Zeit, wenndie Blätter leicht abgehen, ab, streifen das ganze Krautherunter, und weichen es in einer gewissen QuantitätWasser ein, das man in ein Gefäß, welches der Weich-Trog (Einweichtrog, das Weichfaß, Einweichfaß,Fäulungsfaß,) Fr. ia Trempoire, Qntgf. Sreeper, ge-nannt wird, 1662 gießt, worin sie es 30
bis 3J Stunden liegen lassen. Nach Verlauf dieserZeit lassen sie dieses Wasser, welches eine grüne Farbe,die. in das Blaue fällt, angenommen hat, in ein ande-res j Gefäß, der Schlagtrog, (Stoßtrog, Rührtrog,das Schlagfaß, Stoßfaß oder Stampsfaß,) Fr. >aOek. E-ic. XXlX Lh. N n fi*