Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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562 Jndig.

J’aterie, Engl. Bester, genannt, B, Fig. 1659,fcn, wo sie dieses Ertract Stunden von 4 starkenPersonen schlagen lassen, welche es mit hölzernen Löf-feln, deren Stiele, die 18 bis Fuß lang sind, aufLasteten mit Gabeln liegen, herum rühren. Damitsie zu dieser Arbeit nicht viel Leute brauchen, bedienensie sich an einigen Orten einer großen Walze, R, Fig.1668 welche in 6 Flächen abgetheilt ist, und anderen beyden Enden eiserne Achsen heraus gehen, diesich auf Unterlagen von gleicher Materie, welche anden beyden Seiten des Schlagtroges, B, eingefügt sind,herum drehen. An den beyden untern Flächen bey denuntern Theilen dieser Walze sind 6 Eimer, 6, in Ge-stalt ei:-:er umgekehrten und unten offenen Pyramide,befestigt. Ein Indianer, I, dreht vermittelst einerHandhabe, die an eine von den Achsen befestigt ist,diese Walze beständig herum, so, daß auf einer Seite8 Eimer in die Höhe kommen, während daß auf derandern Seite z hinunter gehen. Dieses wird solcherGestalt so lange fortgesetzt, bis das Wasser vielenSchaum bekommen hat. Alsdann sprengen sie miteiner Feder auf diesen Schaum ein wenig Barun-Oehl. Zu diesem Besprengen brauchen sie ungefähri Pfund Oehl auf einen Trog, welcher 70 Pf. Judegeben kann. So bald das Oehl auf den Schaum ge-sprengt worden ist, theilt sich derselbe in zwey Theile,durch welche man eine Menge von Klümpchen gewahrwird, dergleichen man in einer geronnenen Milch sieht.Alsdann hört man auf, das Ertract zu schlagen; undwenn es sich genug gesetzt hat, zieht man die RöhrendesSchlagtroges B heraus, um das Wasser, welches hellist, davon ablausen zu lassen, und den dicken Saß,welcher in Gestalt eines Schlammes und der Weinhe-fcn a^f dem Boden zurück bleibt, heraus zu nehmen.Sie thun hernach denselben in tuchene Filtrirsäcke,2, »big. 1665, um das wenige Wasser, welches et-

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