Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Indig. 56z

wann noch darin ist, heraus laufen zu lassen. Als.'dann schülken sie die Materie in Kasten, Fig. 1667 s '\die 4 Zoll in der Höhe haben, aus, um sie trocken wer-den ;tt lassen.

In denen Ländern, wo man diese Methode beob-achtet, wird der Jnde von der ersten Einsammlung,nach diesem Berichte, für den besten gehalten. Dervon der andern, ist nicht so schön, und so geht es mitden übrigen stufenweise fort. Die Farbe des erster»hat ein lebhafteres und glänzenderes Violblau, als dieFarbe der folgenden Aernden.

Die Art, wie in der Gegend von Tsittfai, zwi-schen den Rüsten von Lorömmdcl undlNalabar dieJiidigpsianze gefäet, angebauet, und die Farbe dessel-ben ausgezogen wird, beschreibt Herbert de Ja-ger,ll. d. T. de he im ndigo d'üae, larione, cultu, &e.xtractione coloris Indigo ditti, circa I stich m. in re-gior.ibus oricmalihus, in den Mifc. Nat. Cur. I jcc. II,A. H, obi. 4, folgender Maßen. Ein allzu fetterund zu feuchter Boden ist nicht tauglich zu der Indig-Pflanze; denn sie treibt entweder zu geschwinde, undist nur mit einem wässerigen Safte angefüllt, oder siewird von dem Unkraut? erstickt. Daher wählt marrzu ihrem Anbaue die höchsten Stücke Land, die wederdem Regen, noch einem starken Thaue zu sehr unter-worfen sind. Man sucht dazu vorzüglich einen Bodenaus, wovon i Theil Erde mit 2 Theilen Sand ver-mischt ist. Sie wächst so gar im bloßen Sande in derGegend von Devenapatan, aber sie ist nicht so frucht-bar. Wenn der Regen im September zu fallen ange-fangen hat, bearbeitet man das Land ein oder zweyMahl mit dem Pfluge, und alsdann lässet man es bisauf den December ruhen. Man pflüget es hieraufnoch euunahl, und legt, bey der ersten schönen Witter-ung, den Samen in die Furchen, welche man mit derEge wieder gleich macht. Wenn nach gehörigem Gä-N n 2 reu