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den Frost besser, weil die Pflanze stärker und lebhafter,und über dieß viel häufiger ist. Er wächst auf demschlechtesten Boden, und das ist die Ursache, warumman ihn mehr bauet, als den ersten, ungeachtet erzum Färben nicht so gut ist. Die dritte ist der wildeJndig, welcher auch, da er von Natur im Landewächst, (und deshalb der Carolina - Jndig genanntwird; s. oben, S. 552,) sowohl in Ansehung derDauer der Pflanze und der leichten Cultur derselben,als auch in Ansehung der Quantität des Productes,am besten mit den Absichten des Landmannes übereinstimmet.
Der Jndig wird gemeiniglich nach den ersten Re-gen, die auf das Frühlings-Aequinortium folgen, ge-säet, oder, welches dein Sprachgebrauchs gemäßer ist,gepflanzet. Man wirft den Samen in kleine Gruben,welche 18 bis 20 Zoll von einander entfernt sind.Wenn die Witterung günstig ist, kann man ihn imAnfange des Julius schneiden. Gegen das Ende desAugustes hat man eine zweyte Aernde, und wenn derHerbst gut ist, eine dritte um Michaelis. Man mußden Acker, auf welchen er angebauet ist, täglich guten,das Ungeziefer ausrotten, und alle Sorgfalt auf diePflanzung wenden. Zwanzig Schwarze sind hinreich-end, eine Plantage von 52 Morgen zu versehen, unddie Manusactur zu unterhalten. Sie behalten dabeynoch Zeit genug, für ihren und ihres Herren Unterhaltzu sorgen. Wenn der Boden gut ist, gibt jeder Mor-gen 60 bis 70 Pfund Jndig, welche, nach einemMittelpreise, ;o Pfund Sterling (I betragen. Sobald die Pflanze zu blühen anfangt, wird sie abge-schnitten; wenn sie aber geschnitten ist, muß man sichin Acht nehmen, daß sie nicht sehr gedrückt oder ge-
schüt-
(*) Ci» Pfund Sterling macht 6 Thlr. 4 Gr. 8 Pf-, bis 6 Thlr.
8 Gr. uach unserm Gelde.