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schüttelt werde, wenn man sie an den Ort trägt, wosie geröstet werden soll, weil die Schönheit deö Indigsgrößten Theils von einem Mehle, welches an ihrenBlattern hängt, herrührt.
Das Gerach zur Verfertigung des Indigs ist be-trächtlich, aber nicht sehr kostbar. Es besteht in einerPumpe, und in einigen Trögen und Tonnen von Cy-preffenholze, welches dort sehr gemein und wohlfeilist. Wenn man das Indigkraut geschnitten hat, thutman es in einen Trog, welcher ungefähr 12 bis 1 r F.lang, 4 F. tief, und 14 Z. hoch ist, um dasselbe ein-zuweichen, und füllet ihn alsdann mit Wasser an.Nach 1: oder 16 Stunden fangt die Masse zu gährenan, sie schwillt auf, erhebt und erhitzt sich unvermerkt.Man hält sie alsdann mit Stücken Holz, welcheman querüber darauf legt, zurück, damit sie nicht zusehr in die Höhe steige, und bezeichnet mit einer Sceck-Nadel den Punct ihres größten Anwachses. Wennsie unter dieses Zeichen wieder herunter fällt, so er-kennt man daraus, daß die Gährung ihren höchstenGrad erreicht habe, und daß sie wieder abzunehmenanfange. Alsdann öffnet man einen Hahn, um dasWasser in einen andern Trog, welchen man denSchlagtrog nennt, ablaufen zu lassen. Das Kraut,welches man aus dem ersten Troge bekommt, dient dieErde fruchtbar zu machen, und gibt einen vortreffli-chen vegetabilischen Dünger. Man fährt fort, neuesKraut hinein zu thun, bis die ganze Anil-Aernde voll-bracht ist.
Wenn man alles Wasser, welches auf diese Artin dem Schlagtroge mit den Jndigtheilen imprägnirtworden ist, hat ablaufen lassen, so bedient man sich ge-wisser Arten von Zobern oder Wannen ohne Boden,welche mit langen Stielen versehen sind, damit inanes herum rühren könne; womit man so lauge fortfahrt,bis es sich erhitzt, schäumet, in Gährung kommf, und