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schicklich keil erfordere weil man' sonst Gefahr läuft,alles zu verderben. Man darf das Wasser sowohl indem Röst - als in dem SchlagTroge weder eine julange, noch zu kurze Zeit lassen; man darf es nur solange schlagen, als es nöthig ist, und man muß sich inAcht nehmen, daß man, wenn man den ausgezogenenSaft trocknet, weder zu wenig noch zuviel dabey thue.
Von demJndigban aufIamaika, in Nord .'Ame-rika, s. Th. XXVIII, S. 722, f.
Ich komme zur Beschreibung der Bereitung deSJndigs, so wie sie auf den französischen Inseln inAmerika, und besonders zu Gt.Domingo, gewöhn-lich ist. Ein Stück Land, wo man den Jndig bauetund zubereitet, nebst den dazu gehörigen Negern, Ge-bäuden, Gefäßen, insonderheit den zu dieser Arbeitbestimmten gemauerten Küpen, und anderm Geräthe,wird eine Iildigoccrie genannt. Fig. 1671. InAnsehung der Küpen, besteht eine Jndigoterie ausdrey zusammen stoßenden Gefäßen, welche gemeinig-lich durch Zwischenmauern mit einander verbundensind, 619.1659, und 1662 <■), und Es ist hiervon so gemauerten Küpen die Rede; in gewissen Län«dern macht man sie von Holz, welches in denen Ein»richtungen, wovon ich weiter unten sprechen werde,nothwendig einige Verschiedenheit machen muß, wel-che der Leser und der Arbeiter selbst ergänzen werden.Diese drey Gefäße werden stufenweise gesehk, so, daßdas Wasser, welches in das erste gegossen wird, durchRöhren in das zweyte, von dein zweyten in das dritte,und von dem dritten heraus läuft; Fig. 1662 b ).
Das erste dieser Gefäße, Lig. 1662 b ), wirdder Vyeichrrog, Läuiungscrog, die weichküpe,oderFäuIungsküpe, Fr. la'I'i-emporee. genannt. Indiese Küpe thut man das Kraut, um es darin weichenund gahren zu lassen.