Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Jndig.

Das zweyte Gefäß, 6, wird der Schlagtrog, dasSchlagfafi oder die Schagküpe, Fr. II nrerie, ge»nannt, weil man in dasselbe das Extract, welches gegohrren hat, laufen lässet, um es zu schlagen, und-auf diegehörige Art zu behandeln.

Das dritte Gefäß, 0, welches eigentlich nur eineArt von einem eingeschlossenen Bezirke ist, wird oevBuhecrog, die Ruheknm, Fr. !eRep<.so <■ genannt»Der Boden dieses Gefäßes besteht größten Theils auseiner Flache; und auf einer von den Seiten dieser Flä?che macht derselbe ein kleines Becken K, Fig. 1662 a )und welches man den Se»rrog, die Seyknpe,den Abscll-rrog, Fr. K fTinot oder Oiablotin, nennet.Letztere, welche in die Fläche der Ruheküpe eingegra-ben ist, besteht aus einem kleinen besondern Gefäße,welches bestimmt ist, den dicken Saft, welcher ausder Schlagküpe kommt, aufzufangen. Sie muß un-ter dem Horizonte des Grundes dieser Flache, und soangebracht werden, daß sie an die Mauer der Schlag-Küpe stößt. Man fetzt sie gemeiniglich gerade in dieMitte dieser Seite, und zuweilen in eine von den Ecken,aber allezeit auf die Seite der Schlagküpe. Sie istmit eitiem kleinen Rande versehen, damit nicht daSWasser, welches sich ermann auf dem Boden der RmHeknpe befände, hinein fließe.

Dasjenige, was ich jetzt von der Zusammensetzungdieser drey Gefäße gesagt habe, findet nur bey einfa-chen oder den von einander abgesonderten IndigolerieriStatt. Kann man aber verschiedene Fäulungsküpenmit einander anlegen, so vermindert man die Anzahlder Schlagküpen, und folglich auch die Anzahl derSehkupen, um die Hälfte. Man wird weiter nutenin dem Entwürfe der zusammengesetzten Jndigorerien,Fig. 1672, die ganze Ordnung, welche sich auf dieseEinrichtung bezieh:, antreffen.