Indig. 575
Der Boden dieser drey großen Gefäße ist platt,mit einem Abhänge von ungefähr 2 bis 3 Zoll, umden Ablauf des einen in das andere zu erleichtern.
Der Boden der Sehküpe, K, Fig. 1662 und b ),hat eine ausgehöhlte Gestalt, deren Umfang rund oderoval ist. Es ist hierbei) zn erinnern, daß sich selbstauf dem Boden der Seßküpe ein anderes kleines Lochk, oder eine runde Form, die einem Hntmacherstockeähnlich sieht, befindet. Aus dieser Art von Formoder Loche schöpfet man mit einem Stücke Kürbiß denübrigen Theil des Saftes, welcher natürlicher Meisedahin ablauft, vollends heraus.
Das erste Gefäß, A, Fig. 1662 b ), muß wenig-stens einen Spund X, mit seiner Röhre C, von 3 Zollim Durchmesser haben, welches alles nach der Größeder Küpe proportionirt seyn muß.
Das zweyte Gefäß, B, hat einen Spund F, wel-cher mit der Sehküpe perpendiculär ist, und 3 Röhrenvon ungefähr 3 Z. im Diam. hat. Diese Röhren ste-hen in einer Entfernung von 4 Z. über einander. Diebeyden ersten dienen, das Wasser zu zwey Mahlen ab-laufen zll lassen, welches nach dem Schlagen auf demSafte schwimmt. Die dritte Röhre, welche noth,wendig mit der Seßküpe perpendiculär seyn muß, istbestimmt, den Saft, welcher sich auf dem Boden derSchlagknpe, mit dem sie horizontal, und so gar einwenig niedriger seyn muß, gefeht hat, ablaufen zulassen.
Die Flache des Bodens von dem dritten großenGefäße, C , Fig. 1662 b ), hat, an statt eines Spun-des, eine Oeffnung, Q^, unten an der Mauer, vonungefähr 6 Z. im Vierecke, welche allezeit frey ist,und mit der Ausleernngsröhre, welche die -Lcrre, Fr.k Vuide, genannt wird, über?in stimmet.
Die Sehküpe K, und die kleine Form ?, welchein das dritte Gefäß, C, eingefügt find, haben keinen
Ab-