Jndig. 577
so kann man alsdann zum Bau der Jndigoterienschreiten, wobey folgende Regeln in Acht zu nehmensind.
Die Jndigoterien werden auf einem Hügel oder ei-ner Anhöhe angeleget, welche entweder von Natur,oder durch die Kunst, einen Abfall hat, danur dasWasser mcf)t wieder zurück treten könne. Allein,man muß sie zuweilen sehr niedrig anlegen, wenn mauGelegenheit hat, zur Anfüllrmg der Weichküpe, dasWasser eines Flusses oder Baches zu nutzen. Es istgenug, wenn die Schlagküpe über dem Horizonte derbenachbarten Gewässer, nähmlich in der Regenzeit,eine Oeffnung hat, damit es allezeit einen sichern Ab»lauf habe.
Dem Laultmgs e oder Einweichungs - Gefäße,A, Fig. 1659, und 1662 -)und d), wird die Gestaltentweder eines vollkommenen, oder eines etwas längli-chen, Viereckes gegeben; es müssen aber die Ränderund die Tiefe desselben allezeit auf folgende Art einge»richtet werden. Beträgt dieränge desGefäßes 10F.,so muß die Breite desselben 9, und feine Tiefe 3 F.ausmachen, wenn man eine kleine Abdachung, R, vonungefähr 6 Z. Höhe, dazu rechnet, deren ganzer inne,rer Abhang gleichsam eine Art von Rande oder Rand«Absähe um die Küpe machet. Beträgt die ganze Länge12 F., so macht die Breite 10 F., und die Tiefe ebenso viel, aus; und das übrige ist »ach eben der Art ein»gerichtet. Wenn die Länge j 8 bis 20 F. beträgt, somuß die Breite 16 bis ist, und die Tiefe undwohl gar 4 F. ausmachen. Diese Proportion ist be-sonders für diejenigen sehr bequem, welche auf allenSeiten im Vierecke 20 F. betragen, wobey man alle»mahl die vorerwähnte Einrichtung in Ansehung derRänder beobachtet. Allein, es ist gefährlich, wennman diese Gefäße gar zu groß macht, weil die Gahr»ung darin nicht fo schleunig, und auf eine so gleicheOek. Enc. XXIX Th. H 9 Art,