Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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581
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Indiz. 58l

Das Mauerwerk dieser Gefäße, und haupt>achlichdes ersten, muß mit vieler Vorsicht und mit aller mög.liehen Festigkeit gemacht werden, damit es seine voll,kommene Stammung habe, und der großen Gewaltder Gährung widerstehen könne. Daher macht manden ersten Grund desselben von einem dichten Stückevon trocknen, recht dauerhaften und wohl befestigtenMauersteine, ehe man den zweyten Grund, und dieWände, die ihm zur Ausfütterung dienen, daraufbringt. Man gibt der Mauer dieses ersten Gefäßesi; bis 20, und wohl gar 24 Z. in der Dicke, Haupt,sächlich wenn es 20 F. im Quadrat hat. 12 bis 15Z. sind zu der Dicke verändern Gefäße hinreichend;allein, man muß allezeit den Grund, und alles waüunter der Erde liegt, mit großer Aufmerksamkeit mau,ern, damit nicht die benachbarten Quellen, oder dieGewässer, welche von dem Ablaufe der Aecker herkom,men, Hineindringen. Zur Bindung solcher Werkenimmt man gemeiniglich einen Mörtel von Sand undKalk, ob man sich gleich in denen Gegenden, wo erausserordentlich theuer ist, zu den an freyer Luft stehen,den Werken, des Lehmes mit gutem Erfolge bedient;man berappet doch aber allemahl den auswendigenTheil mit einem guten Kalkmörtel, und das Jnwend,ige mit einem Kitte. Diesen macht mau, wenn dasganze Mauerwerk recht trocken ist, aus Kalk nebst ge,stoßeneu und gesiebten Ziegeln, womit man den gan,zen auswendigen Theil und die Ränder der Gefäßeüberstreicht. Man poliert das Merk, so wie es trock,net, mit feinen Kellen, und darauf mit Caconen, de«ren Rinde sehr hart und glatt ist, oder mit geschliffenenFlußsteinen, zu welcher Arbeit viele Schwarze zugleichgebraucht werden müssen, um den Kitt, so wie ertrocknet, zu drücken und zu glätten, ohne Ritzen zulassen.