Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Jndig. 58z

sollen, allezeit eine gewisse Quantität Wasser lasse, da»mit die ansserordemliche Hitze nicht dergleichen Scha-den daran verursache.

Wenn diese Arbeit geschehen ist, richtet man ver-mittelst einiger in die Erde gesteckter Gabeln einenSchoppen, oder eine Art von Dache, über dem Ru-herroge auf, um den ausgezogenen Indiz und dieSchwarzen gegen die Witterung in Sicherheit zu se-hen. Einige machen diesen Schoppen so groß, daßer auch den Schlagtrog und so gar den Weichrrog be-deckt. Es ist nicht zu läugncn, daß es sehr Vortheil»Haft wäre, wenn dieses letztere Gefäß gegen einen be-ständigen Regen, oder gegen einen heftigen Sturm, inSicherheit gesetzt würde; denn Kälte und überflüssi-ges Wasser verzögern die Gährung, und verhinderndie Anzeigen, woran der rechte Grad derselben zu errketinen ist. Ausser dem ist es noch nicht recht ausge-macht, ob die allzu viele freye Luft, und die große Hitze,welche von der Sonne verursachet wird, die schleunig-sten Mittel seyn, die Gährung zu erregen. Manwird also keinen dieser Gebräuche tadeln, welche inAnsehung der Beschaffenheit des Indigs keinen merk»lichen Unterschied zu verursachen scheinen. Daher se-hen die meisten diese Bedeckung des Fäulungeirogesfür unnütz an. Wenn man in der Regenzeit ohne Be-deckung arbeitet, muß man nur daraus sehen, daß mannicht die sonst erforderliche ganze Quantität Wasser inden Trog gieße.

Da es schlechterdings nothwendig ist, daß mandie allzu große Ausdehnung des Krautes in dem Weich-oder Faulungs-Troge, über dessen Rand es bald her-aus treten würde, verhindere: so steckt man, z F.tiefin die Erde, 4 Pfoste» D Fig. 1659, und l 62 •'),von gutem Holze, welches nicht fault, an den vierauswendigen Ecken in die Quere der Lange des Tro-ges, nähmlich 2 auf einer und 2 auf der andern Seite,

Q 0 4 dem