Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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588 Jnvrg.

man sich mit dem Elbogen darauf legen kann, in dieErde gestecket werden, und auf welche man, die ganzeLange hin, Latten oder Leisten von Palmbaumholzenagelt, wobey eben keine besondere Proportionen zubeobachten sind. Es ist genug, wenn sie nur fo starksiizd, daß sie die Kasten tragen können; allein, es istnicht nöthig, daß sie 2 F. von einander stehen, damitman bequem dazwischen hin gehen könne, und damitdie Enden der Kasten eine Stütze von ungefähr 6 Z.auf jeder Seite haben. Von dem Trockenhause lassensich hier keine Proportionen angeben, weil man in An-'sehung der Größe dieses Gebäudes, welches einemSchoppen oder einer Scheune, die vorn an einem Endeoffen ist, ähnlich sieht, keine bestimmte Regel hat»An dem andern Ende des Trockcnhaufes bringt manein kleines Magazin, M, an, um den Jndig, wenner ganz trocken ist, hinein zu thun. Der übrige Theildieses Gebäudes dient demjenigen zur Bedeckung,welchen man, wenn es regnet, trocknen, oder währendder Nacht, wie allezeit geschieht, wieder wegneh-men will.

In den französischen Colonien in Amerika, sind 5Arten der Jndigpflanze, oder des Anils, bekannt; nähm-lich: derMaron, oder der von Savane, der Mary,der Guarimala, der unechte, und der französische.Letzterer wird 3 F. hoch, und noch viel höher, wenn ersich auf einem guten Boden, wo seine Hauptwurzelallezeit als eine Herzwurzel unter sich zu wachsen an-fängt, in Freyheit befindet. Diese Wurzel, und dieandern, welche daraus hervor sprossen, können sich 12bis 75 Z. tief ausbreiten. Das Laub dieser Art gibt,Verhältnißweise, mehr Saft, als das Laub der andern.Die Farbe, welche von dem französischen Anil gemachtwird, ist schöner, als die von dem unechten. AlceKunsterfahrue behaupten, daß die glänzende Eigen-schaft, als z. B. die Eigenschaft des wässerigen Blau,