Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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(fett häufiger als an irgend einem Orte gemehrt hat, dieCultur desselben aufgegeben haben, welches hernach die.meh,resten größten Theils in den Stand gesetzt hat, Zuckn-sie-dereyrn anzulegen, deren Einkünfte wirklich zuverlässigersind. Die Schwarzen selbst ziehen, ungeachtet der großenMühe und des öftern Wachens, welches ihnen bey denZuckermühlen unausgesetzt obliegt, die Arbeit derselben einerjeden andern vor, weil sie von dem Syrupp, den man alleSonntage unter sie austheilt, und den die andern Schwar-zen kaufen, um sich damit eine Ergetzlichkeit zu machen, in-dem sie eine gewisse Quantität davon mit Wasser vermischen,und eiuen Trank davon zubereiten, den sie Rape nennen,einen kleinen Nutzen ziehen. Die Gegenden von St. Do-mingo, wo man die blühendsten Manufakturen von dieserArt gehabt hat, sind Aquin, Nippes, les Arcachaix, le Bou-caffin, lesVases, Mivbalais, lesGouaives und Artibunite, wosich Indiz - Manufakturen befanden, welche so beträchtlichwaren, daß sie 5 bis 600 Negern Arbeit gaben. Le Limbc'e,Port Margot, Plaisanor und St. Louis du Port de Paix, sinddie Gegenden, welche zu dem Cap gehören, wo am meiste»Zucker gemacht worden ist, ob gleich dieses in Vergleichungmit den vorhergehenden etwas sehr geringes war. Allein,kvuisiana fängt an, eine Menge sehr schönen Indiz zuliefern.

Der unechte Anil ist von dem französischen Haupt«sächlich in Ansehung seiner vorzüglichen Größe unter-schieden. Er wächst 6 F. hoch, und noch höher.Wenn es wahr ist, daß es einigen gelungen hat, den-selben, nachdem er eine außerordentliche Größe er-reicht, und Blüthe und Samen getragen hatte, zuimhen, so ist es nicht weniger wahr, daß dieses in Er-mangelung des bessern geschehen ist, und daß die Sel-tenheit, so wie die Schwierigkeit des Erfolges, wennman sie mit den von den besten Jndigobereitern ver-geblich wiederhohlten Versuchen vergleicht, jedermannnöthigen muß, so viel als möglich den gewöhnlichenGebrauch zu beobachten, d. i. ihn zu schneiden, weniter der Höhe von 3 F. nahe ist, und in die Blüthe tritt,deren süßer Geruch sehr merklich ist; und wenn man

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