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Indiz.
Entfernung zur andern, an den Zweigen herunter.Ztt Mittage und des Abends bringen sie ihre Kerbe,welche damit angefüllet sind. Man legt diesen Sa-men auf Leinwandtüchern an die Sonne, bis er rechttrocken ist; alsdann zerstampft man die Schoten, wiedie Schoten des echten, worfelt ihn, und verwahrt ihnin Fässern, welche auf einer Seite keilten Boden ha-ben. So bald die allgemeine Einsammlung der nied-rigen Zweige geschehen ist, wird die Einsammlung derobern und derer am Gipfel vorgenommen, welche wiedie vorhergehende geschieht. Kaum ist diese zweyteEinsammlung vorbey, so fängt man wieder eine neuean den ersten Zweigen an, wo gar bald wieder andererSame wächst, welcher in der Zeit reif geworden ist,ii. s. w.
Da aber der unechte Anil sehr stark, und auf gu-tem Boden 12 3. hoch wächst, welches die Einsamml-rmg seines Samens ausserordcntlich schwermacht, undda das Alter seines Stängels seiner Aernde schadenkönnte, so schneidet man ihn alle Jahre 5 bis 6 Z.hoch von der Erde ab, damit der Stock neue Sprossentreibe, welche eben so eine Menge Same» geben, wel-cher viel leichter eingestunmelt werden kann. DasKraut hält sich auf diese Art viele Jahre.
Das Samenkorn des französischen sowohl als auchdes unechten Aniks ist, seiner ganzen Länge nach, rund,und an beyden Enden platt. Die Farbe des französi-schen ist von einem dunkeln Gelb, welches in das Grü-ne, und zuweilen in das Weiße fällt, wenn es nichtrecht reif ist. Die Farbe des unechten ist schwarz,wenn es recht reif ist; und dieses Schwarz fällt ein we-nig in das Grüne, wenn das Samenkorn noch nichtrecht reif ist. Der Same des französischen ist etwasdicker, als der Same des unechten. Des Schadens,welchen eine gewisse Wanze dem Samen zufügt, istbereits oben/ S. 592, Erwähnung geschehen.