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Indiz.
Zur Pflanzung des Anils ist der VortheilhaftesteOrr ein solches Land, welches vorher keine Früchte ge-tragen hat, weil es gemeiniglich mit Salzen, die zudem Wachsthume der Pflanzen beförderlich sind, an-gefüllt ist, weil die Jnsecten, die ihm am meisten scha-ben, sich daralif noch nicht niedergelassen haben, undweil beynahe zwey Jahre nach einander fast gar keinUnkraut darauf wächst. Doch geschieht es zuweilen,daß das Feuer, welches über gewisse Felder, die neuaufgerissen worden sind, und die man Neubruch (Fr.VLgras) nennt, (weil es in diesen Ländern gewöhnlichist, alles hohe und andere Holz an dem.Orte selbst, wo ^es gefallet worden ist, zu verbrennen,) weggegangenist, und die Asche, welche davon in gar zu großerMenge auf den Feldern liegen bleibt, für das Wachs-thum der Pflanzen ein großes Hinderniß sind; daherder Anil weder so dick, noch so schön darauf wächst,als man vermuthen sollte; allein, man darf sich nichtdarüber verwuüdern, weil man für diese Verzögerungin der Folge völlig schadlos gehalten wirb.
Ob man gleich vortreffliche Arten von rother undweißlicher Erde findet, so muß man doch gestehen,daß diejenigen allen andern überhaupt vorzuziehen sind,welche schwarz und leicht sind, und abschüssig liegen,oder einen sanften Abhang haben, meil solche Lage die-selben gegen stehendes Wasser von dem Regen schützet,welches dieser Pflanze sehr schädlich ist, indem dieselbe,wenn sie sich auf einem platten Boden, wo das Was-ser stehen bleiben kann, befindet, verwelket, gelb wirdund eingeht. Daher muß man, wenn man sich indiesem Falle befindet, die Mitte der Beete, welche die-sem ttngemache unterworfen sind, erhöhen, und ringsherum kleine Abzüge machen, welche in einen größern,und dieser in einen Graben ihren Ablanfhaben. BeyBeobachtung dieser Vorsicht kann man niedrigen undplatten Boden fthr gut nutzen; allein, es ist allemahlPp ; die