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Indig.
die Unbequemlichkeit damit verknüpft, daß man mitder Pflanzung warten muß, bis die starken Regen,welche oft Ueberfchwemmungen verursachen, vorbeysind. Denn eine Ueberschwemnmng, welche den Anilauch nur ; oder 6 Stunden bedeckt, ist schon hinreich-end, ihn durch den Schlamm, den sie auf den Blät-tern zurück lässet, zu Grunde zu richten. Ueber dießverurfachet die allzu große Feuchtigkeit und die darauffolgende Hitze, daß das Samenkorn faulet, oder daßmit demselben eine ungeheure Menge von Unkrautsaufwächst, welches die jungen Pflanzen ersticket, otznedaß man ihnen durch das Güten, welches in einem garzu weichen Boden unmöglich ist, zu Hülfe kommenkönnte.
Die Zärtlichkeit dieser Pflanze erfordert über dießviel Reinigkeit des Feldes, und ein behutsames Ver-fahren dabey; daher inan de» dazu bestimmten Boden,so viel möglich/von allen Steinen, welche ihr hinderlichfallen, und von allem Unkrauts reiniget. Der Anilkommt aber auch sehr gut auf Aeckern fort, die mi<kleinen weißen Kalksteinen, welche Röche ä chauxheissen, angefüllet sind, weil dieser Boden gemeinig-lich sehr leicht und voll fruchtbarer Salze ist, die ihnkühl erhalten. Man sucht aber überhaupt die man-gelhaften Felder, so viel als möglich, zu reinigen undfruchtbar zu machen. Diese Vorsicht tragt zum Wachs-thume der Pflanze, und zur Erleicht-rmig derer, diesie bauen, sehr viel bey. Da der Anil nur durch Hülfesanfter Regen und großer Hitze zu feiner gehörigenGröße und Güte gelangt, so sind ihm solche Gegenden,wo die Luft temperirt ist, welche dem Regen untrrwor-fen. oder gar zu kühl und schattig sind, weniger günstig.Daher ist die Methode, den Anil zwischen die jungenKaffebüume zu pflanzen, für ihn sehr nachcheilig.' Eslässet sich derselbe auch aufAnhöhcn nicht lange bauen,weil der Regen die Erde der Oberfläche, welche allezeit