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Jndig.
so wenig, daß man vergeblich ein Korn daselbst suchenwürde, welches sie daselbst zu entwickeln nicht die Krafthaben sollte. Man pflegt daher die Küpe auch untenzu untersuchen, und zwar vermittelst eines kleinen Hor-nes, frg. 1664, womit man das Wasser vom Grundeheraus hebt, oder, weiches noch besser ist, indem manden Hahn öffnet, damit man den Unterschied gegeneinander halten, und Wechselsweise damit fortfahrenkönne, bis die erforderlichen Eigenschaften sich wahr-nehmen lassen. Wenn die Schale das Korn und dasWasser, welches man von der Beschaffenheit des Jn-digs erwarten kann, ziemlicher Maßen zu erkennengibt, so muß man die Bestandtheile dieses Kornes einerlängern Währung nicht aussehen, weil sie dadurch zueiner Auflösung gebracht werden würden, welche durchdas Schlagen nicht wieder hergestellet werde» könnte,sondern den Verlust dieser Küpe nach sich ziehen wür-de. Daher ist es besser, wenn man sich diesen Augen-blick zu Nutze macht, um die Küpe auszuleeren, undalles Wasser, welches eine dunkelgrüne Farbe hat, indie Schlagküpe ablaufen zu lassen. Da die grüne Far-be durch die Verbindung des Gelben und des Blauenentsteht, so besteht die ganze Kunst d<s Jndigbereitersbloß darin, die Bestandtheile dieser Farben zu ent-wickeln, damit man sie desto leichter trennen, und als-dann den gelben Theil absondern könne, indem manden blauen zrirück behält.
Die Zubereitung, welche das Extract in demSchlagtroge erhält, besteht in der heftigen Beweg-ung und Umkehrung, welche der Fall der Schlagftan-gen verursachet. Durch die Bewegung geschieht es,daß alle Theile, die zur Verfertigung des SafceS ge>schickt sind, an einander stoßen, sich verbinden, undsich unter der Gestalt kleiner Massen, welche nach derverschiedenen Beschaffenheit des Krautes, der Gäbr-ung und des Schlagens, mehr oder weniger dick sind,
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