Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
Seite
625
JPEG-Download
 

Indig. 625

concentriren. Diese kleine Massen sind dasjenige,was man das Aorn nennet. Durch diese Umkehrungwird das Wasser, welches anfänglich grün aussieht,unvermerkt ausserordentlich dunkelblau. Während die-ser Arbeit wirst man zu verschiedenen Mahlen Fischöhl,oder erne Hand voll zerquetschten Samen vonClvifti, welcher sehr öhlig ist, in den Schlagkrog,um den dicken Scbaum, welcher sich unter dem Schla-gen mit den Stangen, deren Wirkung er verhindert,erbebt, zu zerstreuen. Die Dicke, die Farbe, und diemehr oder weniger schnelle Scheidung dieses Schau-mes, nebst den Anzeigen, welche die Schale an dieHand gibt, dienen, von der Beschaffenheit des Krau-tes, und von dem Uebermaße oder dem Mangel derGahrung zu urtheilen, und das Schlagen darnach ein-zurichten.

Wenn das Korn sich unter der gehörigen Gestaltnoch nicht zeigt, setzt man diese Arbeit, so lange es nö-thig ist, fort. Wenn dasselbe am größten ist, unter«sucht man die Verminderung, welche das Schlagennothwendig daran verursachen muß; und dieß ist es,was man die Läuterungnennet. Dadurchwird es rund, und concentrirt sich, so, daß es vollkom-men auf den Boden der Schale fällt, und zusammenrollet. Wenn es sich in diesem Zlistande befindet,hört man mit dem Schlagen auf. Das Wasser, wel-ches den gelben Theil und die andern überflüssigemBestandtheile in Auflösung erhält, sondert sich einigeZeit darauf von dem dicken Safte ab, und wird nachund nach hell, indem es ihn ganz und gar zu Bodenfallen lässet. Zwey bis drey Stunden Ruhe sind fürdie Küpe hinreichend, wenn ihr nichts fehlt; hat mauaber nicht zu eilen nöthig, so ist es besser sie 4 Stun-den in Ruhe zu lassen, damit das leichteste Korn Zeithabe, sich zu setzen, und damit desto weniger Wasserm'.c den: Satze vermischt bleibe. Alsdann öffnet manOck. «tu, xxix zi). Rr bloß