Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Indig. 627

gefetzt, um alles, was nicht dazu gehört, aufzufangenund zurück zu halten. Geht noch etwas in den Seh.Trog, so nimmt man dasjenige, was oben schwimmt.-mit einer Seefeder weg; den Saft aber nimmt manvermittelst einer halben Kürbißfchale heraus, undschükter ihn in Leinwandsäcke, Z, ,665, welche

mit Schnüren versehen sind, womit man sie an die Ha.-ken des Wandrechens, U, Fig. 1659, aufhänget.Darin lässet man den Indig sich bis auf den andernTag rei-ügen. Wenn die Sacke, welche allemahl,wenn man sie gebraucht hat, gewaschen und getrocknetwerden müssen, kein Wasser mehr geben, theilt manihre Anzahl in ^Theile, und hanget jede Hälfte auf,indem man die Scknüre eines jeden Theiles zusammenknüpfet. Auf diese Art werden sie zusammen gepreßt,und das übrige Wasser wird vollends ausgedrückt.Alsdann schüttet man den Saft, welcher noch sehrweich ist, aus, und breitet ihn platte Kasten, Fig.1667 a >, b ) und o, welche am Tage auf Gestellen,B, Fig. 1669 *), wovon ein Theil in dem Trocken.-Hause, 8 und der andere in der freyen Lnft steht, andie Sonne gefeßet werden. Hier wird der Indig nachund nach trocken. So bald die Sonne ihn durchdrun-gen hat, bekommt er Ritze, wie Schlamm, welcheretwas fest geworden ist. Den Anfang dieser Opera-tion muß man des Abends vornehmen, weil eine zulange anhaltende Hitze diese Materie zu stark angreift,die Oberfläche derselben in Schuppen auftreibt, undsie höckerig machet, welches hingegen nicht geschieht,wenn auf eine Hitze von z oder 6 Stunden eme Kühlefolgt, die der ganzen Masse Zeit lasset, eine gleicheFestigkeit jn bekommen. Arsdann fährt man mit derKeile, F:g. r666, darüber weg, um alle Theile der.selben zusammen zu drücken, und an einander zn fürgen, ohne sie umzukehren, welches, wie ich unten er-klären werde, dem Indig nachcheilig seyn würde.

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