Indiz. 6u
des Gewichtes, als auch der Güte, ein wahrer Ver-lust, und eine große Verzögerung, vornehmlich in derRegenzeit, entsteht, da sowohl die einen, als die an-dern, ein beständiges Feuer in dem Trockenhause un-terhalten müssen, damit der Rauch alle Jusecten da-von vertreibe. Man würde beynahe alle diese Schwie-rigkeiten vermeiden, wenn man, wie in gewissen Ge«genden von Ost- Indien, wo man den Indiz zu knetenund gänzlich im Schatten zu trocknen pflegt, ihn inKasten von 4 Z« in der Höhe legte, und, nachdem manihn in viereckige Stücke zertheilt hätte, diese in andereKasten, welche an der Sonne getrocknet werden,brächte. Diese Methode würde zwar eine größereAnzahl Kasten erfordern; allein, da der Indiz vielgeschwinder trocknen würde, so würden auch die Ka-sten desto eher wieder leer werden.
Wenn man das Kraut aus dem Fäulungstrogenimmt, sehen die Stängel und Zweige eben nicht ver-ändert aus, die Blätter aber, welche noch etwanndaran hängen, sind dermaßen welk und schwarzqelb,daß man leicht sehen kann, daß der Saft der Blättereinzig und allein den dicken Saft hervor bringt. ESist aber doch glaublich, daß der Körper und die Schaleder Pflanze einige Säfte hergeben, die zur Gährungund zur Hervorbringung der gelben Farbe der Brühegeschickt sind. Allein aber sind sie nicht im Standers zumachen, weil, wenn die Raupe alle grüne Blätterverzehrt hat, das übrige der Pflanze keine Farbetheil-chen gibt: oder wenn es noch etwas weniges von Saftegibt, so muß man ihn vielmehr für das Product desgrünen Theiles an dem Ende der Zweige, welche dieEigenschaft der Blätter haben, als für das Productder Schale, halten.
Auf denen Plantagen, wo bey sehr anhaltenderDürre kein Wasser zu haben ist, sucht man dasjenige,welches sonst durch eine besondere Rinne, welcheRr 4 die