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die Leere, oder Ausleerungsnniie, Fr. Vuiäe, heißt,abläuft, zu erhalten, und thut davon, so viel als mankaun, auf das frisch geschnittene Kraut, um denTransport des zur Anfüllung des Troges nöthigenWassers zu ersparen. Dergleichen Fälle sind zwar sel-ten; und man behauptet, daß dieses für die Verfertig-ung des Jndigs nicht nachtheilig sey; es lasset sichaber vermuthen, daß das Wasser eines solchen Trogesviel dunkler, als jedes andere, und zu einer neuen Auf-lösung nicht so geschickt seyn müsse.
Der Körper des Mauerwerkes zu einer oben be-schriebenen Jndigoterie kostet, mit der Arbeit der Ne-gern, welche die Hälfte Kosten macht, an isoORthlr.,ohne die Kosten der Mühle, des Trockenhauses, undder andern dazu gehörigen Werke und Geräthschaften,mit in Anschlag zu bringen. Jeder Neger kostet derPlantage ungefähr an 2000 Livres in amerikanischemGelde. Jeder Trog von 40 Bündeln oder Lasten ei-nes Negers gibt bey günstiger Witterung etwann 30Pf. Jndig, welcher, nach Beschaffenheit seiner Güte,in Frankreich 6 bis 11 Livr gilt. Unter den Aerndengibt die erste wenig, weil das Laub noch zart ist; diezweyte ist die ergiebigste; die dritte liefert ein Drittelweniger; die vierte, drey Viertel, und die fünfte fastZar nichts. Eben so zieht man au6 dem unechtenAnil fast ein Drittel weniger, als aus dem echten,ohne was die Zufälle durch die Jnsecren, Verwahr-losung der Tröge, durch die Regenzeit und das müh-same Trocknen wegnehmen. Zwey Jndigoterien, und40 Negern, welche dabey angesetzt sind und Arbeit ha-ben, dienen, um ein Land von 1? Beeten, das Beeti» 100 Schritte im Quadrat, und den Schritt zu sifranz. Fuß gerechnet, zu bestellen; es nehmen aber dieGebäude/Viehtriften, Negerhütten rc. den viertenTheil des Platzes ein, den man auf eine Jndig-Plan-tage in den Colonien auf St. Domingo gemeiniglich zu