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nicht mitten im Schneiden aufgehalten, und dadurchzu großen Unordnungen bey der Verfertigung des In-digs Anlaß gegeben werde, welche sich eraugnen kön-nen, wenn die Küpen wieder kalt werden, und Regendazukommt; denn diefe Zufälle vernrfachen, daß her-nach 3 bis 4 Tage vergehen, ohne daß man den rech-ten Grad der Gährung wieder treffen kann. Wennnun die Ordnung einmahl zu Stande gebracht ist, hatder Jndigbereiter weiter keine Befchäskigung, als daßer schneidet, einschüttet und gätet, bis die erste Aerndegeendigt ist. Hierauf nimmt er die nöthigsten Arbeitenvor, in der Hoffnung, daß bald eine zweyte Aernde er-folgen werde, welche sowohl wegen der VerwüstungderRalipe und anderer Jnsecten, deren Anzahl sich im-mer vermehrt, als auch wegen des Krautes, welchesmehr Fäulniß nöthig hat, aber auch weit mehrgibt, als das erste, eine größere Aufmerksamkeit er-fordert.
Erklärung der ;u der zäunst des Indigdereiters ge-hörigen Figuren.
§itj. 1659. Perspektivische Vorstellung einer ein-fachen Indigoterie, deren Faulungstrog angefüllt und mitHölzern belegt, der Schlagtrog aber mit seinen zusammengesetzten Theilen, und mit der Schlagstange zum schlagen,fertig gemacht stst.
A, Weich - oder Fäulungs Trog, sn welchen man dasKrank thut, um es in Gahruug kommen zu lassen.
13, Geklagt, og, worin man das Extrakt schlägt, sieheoben, G. 56 z, und 573.
C, Ruhenog, drittes großes Behältniß, welches eineArt von einem eingeschlossenen Platze ist, welcher denSetzt,og. K, Fig. ,662«) und b.;, und den Wandre-chen ü, F. i6s 9. und 16 -,2 ■>) und u-, woran man die mit
dem Anilsafte angefüllten Säcke hänget, in sich fasset.
D, Pfosten oder Schlußbalke:, des Weicht, oges; sieheoben. S. s
E, Röhre deö Äeichtroges, welche aufgemacht wird,wenn das Kram genug grgohren hat.
E. Röh-