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In der Handlung unterscheidet man folgendeArren des Indigo:
1. Gerquisse - Indig, f. oben, S. 561; dieserwird unter allen ostindischen Sorten für den besten ge-halten, wiewohl ihm Einige den aus Java vorriehen.Er ist platt, da sonst der ostindische Indiz in oer Gerstakt halber Eyer formirr ist, und daher von den Kauf-leuten, die ihn nach Europa schaffen wollen, vorherklein gestoßen wird, um ihn bequemer packen zu kön-nen. Der (Solconda- und Agra- Indig geben demserquissischen wenig nach.
2. Indigo Laura, oder Indigo de Bayane, heiftein vorzüglicher ostindischer Indig, von dem es, nachdes BaldüUS Berichte, dreyerley Sorten gibt: a)Vourb)': dieser hat ein glänzendes Blau, welches inViolett fallt, wenn man es anfdem Nagel des Daumensan der Sonne ausdrückt. b)6ei r^, nähert sich dem Vio-lett. c) L'ateo, ist die geringste unter diesen 3 Sonett,Lunkelroth, und wegen seiner Härte schwer zu zerreiben.
Z. lüde de Beampour, lind Lide de Bengale, sinddie schlechtesten unter den ostindischen Sorten.
Allen ostindischen Indiz, welcher nicht platt, wieder Serquiffe-Indiz, sondern in halb eyförmiger Ge-stalt ist, nennen die Franzosen lnde en maro;,s ; oderinde maron.
Aller westindischer Indig ist in platten Täselchett,und wird daher auch platter Indig, oder Platt - In-dig, Indigo plarto, genannt. Die beste Sorte dar-unter ist der Guatin'.ala t Indig, welcher auch nurschlechtweg Guatimala genannt wird, Fr. lüde oderPastel de üuarimala, wiewohl ihm der gute ostindischevorgezogen wird. Er kommt in Kisten mit rauchenFellen überzogen, mir oder ohne Riemen, ingleichemin Serons, welche zuweilen in Matten eingewickeltsind, zuweilen aber nicht; wie auch in Fässern oderTonnen. DerSc.Domlngo-Indrghat keine so leb-hafte