Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Indiz.

Versuchen gefunden hatte, daß der bloße Jndig wederunter der Muffel, noch im freyen Feuer mit einerlichten Klamme brannte, sondern nur verglomm, undallemahl etwas Erde, welche ziegelfarbig ausfiel,und ihm nach seinen deshalb angestellten Versucheneine eisenschüssige Alaunerde zu seyn schien, zurückließ.

Chvmische Untersuchung und Auflösung des Iubigo, so wie er inder Handlung und zum Gebrauche int Färber ver.sübn wird-Aus dem Französischen drs Hr». Qtiatremere Dipnoal, derarivge-geben, und mit einer Vorrede begleitet von v. wilh <$eme.Sebast Luchol;. Weimar, 1778, 8. 4 Bper. Iss. Macquer« chemisches Wörterbuch, übrrs. vonHr» Pros Lcoichardi, g Tl) Lpz. *78 1, g:. t>. ©■ ;8, sgg.Larl will). Hörner chemische vergliche und Demrrknnczcn;um NurzenderFarbeknnst, -Tb. £pj. '772, gv. x. E.; fgg.Hin. b>. >^einr. Struvc Deriucbc über eine neue blaue Färbaus dem'Indiqo, st. im 2 Gt. des 2 L. des beriiischen Maga.-;ins der Natur, Runst und wiss Bern, 1774, 8> 6. ''">?> f-Hr». D. wilh. Otto Struvc Versuche über den Indigo, st.in Hrn Webers phesik. chemischen Magazin rc. r Th. Bcrl.» 78 », 8. S- fgg.

Man gebraucht den Jndig hauptsächlich zum Fär-ben, sowohl der Seide, als auch des leinenen oderflachfcnen Garnes oder Zwirnes und der kiespon-neuen Baumwolle, wie auch derwolle und Tücher.Die zum Färben aus Jndig bereitete blaue Farbe,wird die'Jndigkupe, oderÄIaulüpe,Fr.(iuve d’Inde,oder Cnve de bleu, genannt, zu deren verschiedenerAnstellung und Regierung man iin V Th. S. 62z —,656, die nöthigen Vorschriften findet.

Die Erfahrung hat gelehrt, daß der Jndig nichtbur ein durch eine Act von Gahrung erhaltenes Farbe«9 ) citerias, sondern auch ein solches ist, dessen färbendeTbe'lcheu durch eine in ihm aufs neue bewirkte, unddurch allerley schleimige, urinöse und gashaltige Zu-sähe, mu oder ohne Beyhülfe der Wärme unterhalte-ne, hü. wiederum aber durch mancherley die schnelleFäiilnch desselben hindernde Mittel (z.B. Kalk, Alaun,

Ei-