t$z Ittvostan.
große Schiffe schiffbar ist, und nur leichte Fahrzeugeauf demselben bis nach Surate kommen können, sowerden alle Waaren der nach Surate handelnden Schif-fe, entweder zu Suali, an der Mündung dieses Flusses,«der auch an der i Stunde oberhalb Suali weiternordwärts befindlichen Reede, bey den daselbst nahean dem Meere befindlichen Niederlagen der europäi-schen Compagnien ausgeladen, und sodann entwederin kleinen Schiffen, oder zu Lande auf Wägen undKarren, welche von Ochsen gezogen werden, nach Su-rate gebracht. Diejenigen Waaren, welche nicht fürSurate, sondern für die andern Cvmtoire der europäi-schen Nationen bestimmet sind, werden in den vorhinerwähnten, nur aus Vretern zusammen geschlagenen,Niederlagen der europäischen Compagnien so lange nie-dergeleget, bis die Zeit kommt, da sie nach den andernComtoiren abgeführet werden. Oben genanntes Suali,welches gewisser Maßen als der Hafen von Surate be-trachtet werden kann, ist eigentlich eine Art von einemLager, welches auf einer Erdspitze, oder einer Halb-Insel, geschlagen ist, welche das Meer und die Münd-ung des Flusses Tapte machen, und welche sehr bequemgelegen ist, um daselbst einen Bazar oder Markt zuhalten, auf welchem das Schiffvolk der auf der Reedeliegenden Schiffe allerley Erfrischungen findet, undwo sich die an das Land gehenden Matrosen und Sch rff«Soldaten ergehen. Die Portugiesen nahmen dieseStadt im 1 .15 -:o ein, und verwüsteten sie. Da sieaber schon damahls wegen ihrer Handlung sehr" be-rühmt war, wurde sie bald wieder aufgebauet, ir demalle indianische Nationen, welche dahin zu handeln ge-wohnt waren, sich gleichsam vereinigten» sie weit schö-ner, als sie vorhiii gewesen war, wieder her zu stellen.Es verging aber fast noch e>n ganzes Jahrhundert, ehesie das wurde, was sie jetzt ist, nähmlich der General-Stapel aller europäische» und ostmdramzchen Waaren,