Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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703
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Jndostan. 703

seit dein die Engländer, Holländer und Franzosen einengroßen Theil der Handlung nachCambaya und Surategezogen haben.

Die '.Nünzett, welche man in Ii.dostan hat,sind theils fo!d>e, die der große Mogol schlagen lässet,theils solche, die von den Königen.und Rmas gemün«zet werden, theils ausländische. Die ersten sind:r Rupien von Gold; 2. dergleichen von Silber;Z. Mamoudis von Silber, und 4, Pechas oder PessaSvon Kupfer. Ihres Gehaltes und Werthes ist bereitsoben, S.69 5, f. Erwähnung geschehen, und ein Mehre-res davon hat man unter besondern Artikeln zu suchen.Diese Münzen sind im ganzen Lande gangbar; dermeiste Handel aber wird in Rupien geschlossen, ausserzuSurate, wo die Mamoudis gangbarer sind. Unterden Königen und Rajas, welche Vasallen des großenMogols sind, lässet der König von Matoucha, dessenLand über dem Königreiche Agra gegen Norden liegt,silberne Münzen schlagen, welche nur i Qu. 19 Granwiegen, und am Gehalte wie die Rupien sind; inglei-chem eine Kupfermünze, welche noch um die Hälfteschwerer ist, als die Pechas des Mogols, doch abernicht mehr gilt als dieft. DerRaja vonOge», dessenLand zwischen Brampour, Seronge, und Amadabat,liegt, lässet eine Lleine Silbermünze schlagen, die amWerthe 7Sols 6 Den. an französ. Gelde gilt, und inwelcher die Unze-auf den Fuß von g Livr. 10 Sols,französischer Währung, ausgeprägt ist; ingleichem eineKupfermünze, 6 Den. an franz. Gelde werth; -beydeaber haben nur in seinem Lande Cours. Der Königvon Cheda und Pera schlagt in seinem kleinen b'ande,wo sich viele Zinnbergwerke befinden, nichts anders alsMünzen von diesem Metalle; siehe Ebeda, im VlllTh. S. 51. Die ausländischen Münzen, die in demReiche des Mogols gangbar sind, habe ich oben, inder Beschreibung von Surate, angezeigt.

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