Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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auch besonders aufgekranset. Es ist nicht wohl anzu-geben, zu was für einer Nation derselbe zu rechnen sey.Vielleicht ist es ein uralter Gallier. Sonst scheintdieses Bild ehemahls in der Brust eine viereckige Oeffn--ung gehabt zu haben.

Frg. 2137 ist die Abschildenmg eines Pantomimusoder Komödianten, welchen Poldo d'Albenas in Amiqui-ranlui$ d^em.iusieoimus mitgetheilt hat. Die Schuhesind besonders inerkwürdig.

Von den Spaniern und L usicaniern ist aus demAppianus bekannt, daß sie ein>a;.>m oder einen Ober-Mantel getragen haben, den.sie mit einem Haste! zu-sammen hefteten; wie er aber eigentlich ausgesehenhabe, ist unbekannt. @tral>0 ( 7+ ) macht von deinKriegs-Kleide der Lusitanier eine besondere Beschreib-ung. Eben Derselbe sagt auch ( 7 . 5 ), daß die Maurendie Haare kräuseln, dell Bart fleißig auskämmen undzieren, die Zähne säubern, mid die Nagel au Handenund Füßen zri gewisten Zeiten abschneiden, übrigensfür den Aufputz ihrer Haare dermaßen besorgt seyn,daß sie deswegen immer weiter aus einander gehen,damit ja keiner den andern berühret,, und ihm seinenHaar-Putz in Unordnung bringen möge.

Die Nurnivier trugen sehr dünne und leichte Klei-der, und gingen halb nacket.

Von der 'Kleidung der Larthaginenser findet sichauch wenig Nachricht, 'p lautus sagt, daß sie Turn-ens getragen haben, welche dermaßen lange Aermelhat-ten,. daß sie die Hände sammt den Fingern damit he«decken konnten; sie waren besonders Liebhaber von ro-then und purpurfarbigen Kleidern, trugen auch rothgefärbte Ziegen - Felle statt der Kleidung; sie zogenauch ein dsZum an, und hatten Ohren - Gehänge.

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