Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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Kleid.

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wird. Die Aermel des Ober - Kleides werden beymarinem Wetter über die Schultern zurück geschlagen.Ein nöthiges Stück zur Kleidung ist der Säbel, weiler ein Zeichen des Adels ist. Im Sonuner sind dieKleidungsstücke von Seide; im Winter von Tuch,Sammet, oder Stoffen, mit Pelz ausgeschlagen.Auf dem Haupte tragen sie Pelz-Mühen, und au denFüßen Halb-Stiefel von gelbem Leder, deren Absäßemit Eisen oder Stahl belegt sind. Der Anzug derDamen ist eine achte Polonoise, mit Pelz ausge-schlagen.

In Curland, lassen unverheurathete Fcanensper-sonen ihre Haare in Flechten mit Bändern herab hän-gen. Auf dem Kopfe haben sie einen messingenen Kran;auf einer Aal - Haut. Die. vcrheuratheten windenLeinwand um den Kopf, und lassen die Zipfel hintenherunter hängen. Gewöhnlich tragen sie eine Mengedicker Unter - Röcke, und hüllen sich in ein Stück Lein-wand, wovon die beyden Zipfel vorn bis über die Kniereichen. Ihr größter Stat ist, wenn sie viel Ringean ihren Fingern haben.

Der sonst gesittete Ungar trägt die ursprünglich un-garische Kleidung nicht mehr. Ein kleiner Rest vonPatriotismus ist es, der nur noch ewige Merkmahledavon aufbehalten hat. Nach der Kleidung zu urthei-len, sind heut zu Tage rnanche Söhne nicht mehr dieSöhne ihrer Bäter, viel weniger manche Enkel dieEnkel ihrer Großväter. Daß sie es aber nicht sind,ist doch nicht ganz ohne ihren Bortheil. Wieder diewarme Luft weiß der Ungar seht sich besser zu schützen,als vormahls. Er trägt in heißen Sommer-Tagenleichre und weite Kleider; es wäre aber zu wünschen,daß man dabey iin Frühlinge und Herbste vorsichtiger. wäre. In'der Wahl der Winter - Kleider nach ihrerWärme übertrifft der heutige Ungar seine Vorfahrengewiß. Er bedeckt sich im Winter nicht sso sehr mit0 4 Pelz-