Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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Klima.

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fern, so wie jeßt den Königen der Titel Majestät, ge-geben wurden. Noch zu unsern Zeiten ist der TilekLereniras in einigen Theilen von Europa gebräuchlich.

Merkwürdig ist es, daß Sitten und äußerlichesBetragen in heißen Landern lange unverändert sich er-halten. In Persien, Indien, und vermuthlich auchin China, beobachtet man noch heut zu Tage dieselbenGebrauche, dieselben Formalitäten im Umgänge, dievor 2000 Jahren daselbst gewöhnlich waren (*?).Man kann sich von der Ursache dieser Unveränderlich-keit mancherley Vorstellungen machen. Montesquieuschreibt dieselbe auf die Rechnung der in heißen Län-dern gewöhnlichen Empfindlichkeit, welche beständigmit Unthätigkeit und Liebe zur Ruhe der Seele und desKörpers verknüpft ist; daher denn da, wo alte Ge-bräuche einmahl bleibenden Eindruck gemacht haben,und das Volk an sie gewöhnt ist, die Trägheit des leh-tun jede Abänderung derselben beynahe unmöglichmacht. Eine andere, und vielleicht noch mehr befried-igende Ursache, ist die in heißen Ländern fast durch-gängig despotische Regiernngs-Form. Die Furchtund gegenseitige Eifersucht der Einwohner gegen einan-der, lässet jene Freymüthgkeit, welche nur das Eigen-thum freyerer Staken ist, nicht aufkommen. Weitentfernt, ein Zutrauen gegen andere zu fassen, oder sienachzuahmen, wird vielmehr alles, was man an an-dern wahrnimmt, Veranlassung zum Argwohn und zurMißgunst; und die Furcht vor der Regierung, schrecktjedermann von Neuerungen ab.

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wo fie mehrere erhabene Titel lind Ausdrücke, als: öiuim nu-

minis afflatus, oracula d ndulgentia diuina, mansuetudonostra, U. st. 01. »VU stch'uina, >° auchen pflegen. .ru aebr

(47) Nähere Nachrichten h^von weiden weiter unten, wo ich vondem Einflüsse des KliMz auf Gelrtze und .Gewohnheiten hau»dle, vorlommen-