Klima.
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eine glückliche Zusammenstimmung äußerlicher Umstän-de und auf natürliche Geistes - Vorzüge zurück zuschließen.
Die oben beschriebenen eigenthümlichen Vorzügeder Bewohner heißer und kalter Erdstriche müssen zu-sammen treffen, oder vielmehr gleichförmig gemischtseyn, um dem menschlichen Character seine höchsteVollkommenheit zu geben. Ist daher Stärke undReichthum der Begriffe mit Beharrlichkeit, Fleiß undScharfsinn vereinigt, so entsteht daraus das höchsteIdeal menschlicher Geistes-Fähigkeiten. Dies kannman gewisser Maßen im allgemeinen Sinne von ge-mäßigten Klimmen sagen, wo der Mensch beyderleyEigenschaften, aber keine in schädlichem Uebermaße,besitzt. Aristoteles bemerkt in seiner Rhetorik, daßdie Einwohner kalter Gegenden viel Muth und Ent-schlossenheit, aber wenig Feinheit des Verstandes undKenntnisse in Wissenschaften besitzen, daher zwar ihreFreyheit insgemein sicher, ihre Staks - Verwaltungaber fehlerhaft sey, und ihre Macht selten durch aus-wärtige Eroberungen einen Zuwachs erhalte. Denasiatischen Völkern aber fehle es bey allem Scharfsinnund Erfindsamkeit in Künsten, an Muth und Ent-schlossenheit; daher auch Unterwürfigkeit und Sclave-rey ihr gewöhnlichstes Schicksal sey. Bey den Grie-chen hingegen, deren Land gleichsam in der Mitte zwi-schen jenen beyden äussersten Gränzen liegt , sey derMuth und die Tapferkeit der nordischen, und die Klug-heit und der Scharfsinn der asiatischen Völker in Ei-nem Character vereinigt, daher sowohl ihre Freyheitunerschütterlich, als ihre Stats-Verwaltung weise an-geordnet sey, und es nur bey ihnen stehe, durch Ein-führung einer durchaus gleichen Regierungs-Form,sich alle andere Völker unterwürfig zu machen. —Als Beyspiele zu Bestätigung dieser Wahrheit, könnenwir noch den größten Theil der heutigen europäischenOek.Enc.Xl.TH. Kk Sta-