Klima.
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Stattn, die nördlichen Küsten von Afrika am mittel-ländischen Meere, und zum Theil auch Klein, Asiaund Nord-Amerika, anführen; und man wird hier-aus mit vieler Wahrscheinlichkeit auf den Grund jenerUeberlegenheit schließen können, welche diese Länder,besonders die europäischen, jederzeit vor allen andernbehauptet haben.
Vermöge der oben angezeigten Eigenschaften, ha-ben es die "Bewohner gemäßigter Länder, und vor-züglich die Europäer, allen andern Völkern in jedemAache der Gelehrsamkeirweirzuvorgechair. Selbstin der Dicht - Kunst, dem Gebiethe der Einbildn 'gs/und Erfindungs - Kraft, hat man dem regelmäßige»und gesetztem Genie der Europäer Werke zu verdan-ken, welche weit mehr innern Werth besitzen, als derregellose kühne Flug der asiatischen Dichter. Dochscheint ein mehr warmes, als kaltes, Klima den Geistder Dichtung am meisten zu begünstigen. Griechen-land und Irallen haben die meisten und vortrefflichstenDichter hervor gebracht; und ob gleich auch Englandunter seinen Eingebornen einen Dichter Ml^ton) aus-weisen kann, der in Ansehung des Genies und erhabe-nen Schwunges keinem Ausländer nachsteht: so ist dochschon die Parteylichkeit dieses großen Mannes für dieitaliänischen Dichter, und der Nutzen, den er aus ih-ren Schriften gezogen zu haben rühmte. Beweis ge-nug, daß ein wärmeres Klima nach seiner Meinungsich am besten zu Ausbildung dichterischer Talenteschicke. Selbst derjenige Ruhm, den die Morgenlän-der in der fabelhaften und romantischen Dichrungsartsich erworben haben, ist ihnen durch ähnliche Werkeeuropäischer Dichter streitig gemacht worden.
Gemäß, ke, oder doch nicht allzu heiße Klimatescheinen sich auch zu Ausbildung eines richtigen Gefüh-les und Beurtheilungs - Vermögens in Werken derschönen Künste am besten zu schicken. Feines Gefühl
ist